dicke und dünne Luft

Freitag, 8. Januar 2010 | 12:57 | ghost

An Orten an denen die Atmosphäre recht dünn ist, kann man wichtige Erkenntnisse gewinnen. Wenn man allerdings nicht hinunter sondern nach oben blickt, dann sieht die Erkenntnislage für manche Personengruppen etwas unbequemer aus. Das mag daran liegen, dass das gebrannte Kind, noch immer das Tunguska Mikado im Kopf hat. Eine Theorie liegt dem Menschen dabei besonders nahe, die Mr. Maiden in Augenschein nimmt, aber nicht der einzige ist. Man sollte die Wahrheit einfach beim Namen nennen und sich nicht verschämt verstecken, denn selbst die geliebte Diva Mariah, sieht der Wahrheit frohen Mutes ins Angesicht.

Wasser verbrennt

Donnerstag, 22. Oktober 2009 | 18:35 | ghost

Eine ältere Studie, die oft zitiert wurde, belegt, dass bloßes Wasser den Hüftspeck reduziert. Wenn nur die Energieaufnahme des Wassers berechnet wird, werden bei einem Liter Wasser am Tag getrunken ca. 15 kcal verbraucht. Rechnet man jedoch mit dem Wert aus der Studie von 40 kcal, dann eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten: Um einen Big Mac und eine mittlere Pommes zu amortisieren müsste man nur 21 Liter Wasser trinken. Bei dem Kalorienverbrauch wurden etwaige Toilettengänge noch nicht berücksichtigt. Kurz gesagt es ist mehr als deprimierend, wenn man sich und nicht den anderen schön trinken will.
Allerdings gibt es auch erfreulichere Dinge zu berichten. Das H2O verbrennt zwar wenig Kalorien, aber dafür umso besser Entwicklungshilfe. In dem schönen Land am Hindukusch werden die Scheine regelrecht bündelweise abgefackelt. Es wird ein Wasserkraftwerk gebaut und mit der Fertigstellung wundert man sich wo das Wasser ist. Andere Hilfen zur Stromgewinnung aus Wasser scheitern daran, dass Techniker vor ort die Systeme nicht pflegen dürfen – kein Handbuch, keine Zugriffsberechtigung – sondern Monate lang auf einen Spezialisten aus dem Ausland warten müssen. Ein paar klugen Köpfen ist dies aufgefallen und sie ließen Stromleitungen von Usbekistan nach Kabul verlegt um die Hauptstadt endlich einheitlich zu erleuchten. Das einzige was leuchtete waren die Augen der Leute die das Geld abgegriffen haben, denn aufgrund der unterschiedlichen Stromspannung konnte Kabul nicht angeschlossen werden. Vielleicht hätte man besser diesen Ratschlag (ab 5:10) befolgt, das wäre bei gleichem Ergebnis viel günstiger gewesen.

wässrige Sparfreuden

Mittwoch, 7. Oktober 2009 | 18:58 | ghost

Wer sich über lauwarme Spartipps ärgert, ist bei ihr vielleicht richtig, um seinem Wasserhaushalt Gutes zu tun. Manche sind zum Leidwesen anderer etwas vorschnell bei der Anwendung. Es kann durchaus sein, dass das Konzept nicht immer schlüssige Verwendung findet, wenn es darum geht vorbildlich mit Ressourcen umzugehen. Man darf nie vergessen, dass nicht jede so entspannt reagiert, wenn sie das zu Gesicht bekommt.

rechnen zum Haare raufen

Montag, 3. August 2009 | 09:25 | ghost

Man stelle sich vor, dass Deutschland die sauberste Stromgewinnung der Welt hätte und die Energie aus 100% Wasserkraft kommt, was der eine oder andere durchaus begrüßt. Dies entspräche allerdings einem gigantischen Wasser-Fußabdruck von über 70000 Litern Wasser pro Tag und Kopf um nur den Bedarf an Strom zu denken. Alle deutschen Haushalte würden durch ihren Stromverbrauch 42 mal den Bodensee im Jahr leer trinken … und trotzdem noch durstig sein … Oder an einem realen Beispiel: Die 3,5 % der Wasserkraft an der Energiegewinnung in Deutschland lässt 25 mal im Jahr den Bodensee durch ihre Turbinen. Wenn man noch die durchschnittliche Verdunstung an Wasser im Bundesgebiet mit einbezieht, dann wird einem mit Sicherheit ganz schnell schlecht; um das zu vermeiden sollten die Menschen – zum Wohle ihrer Umwelt – weniger transpirieren