Nokia 2700 Classic Test

Samstag, 4. September 2010 | 17:43 | chef

Mal das Positive zuerst:
- der MP3 Player ist für den Preis ziemlich gut
- kombiniert mit der 2 GB Speichererweiterung macht das Spaß
- der Klang ist auch ganz gut
- nur der Klinkenanschluss greift nicht richtig, erst nach etwas Drehen und Wackeln greift der Stecker (nicht der Nokiakopfhörerstecker!)

So und das war’s dann auch schon.
Wer Einstellungen vornehmen will, der geht in der wirklich sinnlosen Menüführung verloren. Wenn man ein Mailpostfach einstellen will, dann sollte das eigentlich recht schnell gehen.
Bei meinen anderen Telefonen ist das eine Sache von fünf Minuten aber nach 30 Minuten geht noch immer nichts.
Die nervigen Bestätigungen sind auch nicht hilfreich.
Wer denkt sich so einen Unsinn aus, dass man sein Passwort bestätigen muss. Entweder es ist falsch oder richtig, für was braucht man da noch eine Bestätigung?
Wer nicht auf die automatische Einstellung mit einem 08/15 Account zurückgreifen will, muss erst mal suchen wo man das Konto bearbeiten kann.
Jetzt mal ganz langsam zum Mitschauen:
Mail ist an Position 3 von Mitteilung. Das ist aber nur das Postfach und die Einstellungen sind da nicht hinterlegt, sondern unter Postion 14 (Mitteilungeinst) /4 (E-Mail…)/5 (Postfächer…) … dann kann man das Postfachauswählen das man bearbeiten will auswählen.

Mal ein Beispiel SE 770i
Im Ordner E-Mail gibt es Einstellungen, über die man zum jeweiligen Konto kommt, das man problemlos bearbeiten kann.

Hat wohl nur den Sinn, dass niemand Mail verwenden soll, weil SMS viel mehr Geld einbringt und Mail nicht mal einen Bruchteil davon kostet.

Anderes Beispiel:
Der Ordner für gesendete Emails ist nicht in dem Ordner Emails, sondern unter einem anderen Menüpunkt. Wenn man sich jetzt z.B. Emails empfangen auf die Navigationstaste legt, dass man schnell zugreifen kann, hat man nur den Ordner in dem die eingehenden Mails ankommen. Wenn man eine neue Mail verfassen will und nicht auf eine Mail antworten will, dann muss man wieder total umständlich raus und über das Menü in die Untermenüs navigieren.
Da kann man nur den Kopf schütteln, was das für ein Unsinn ist.

Negative Sachen gibt es noch einige:
- Die Tastatur erscheint im ersten Moment ganz gut, aber wer länger damit schreibt für den ist der Widerstand beim Drücken viel zu groß
- Der Opera ist zwar Standardbrowser, aber irgendwas wurde da gedreht weil der so langsam ist
- Das Display ist zwar Groß aber relativ pixlig
- 2 MB Kamera macht nicht mal gute Schnappschüsse

Der erste Eindruck nach dem Auspacken war recht ordentlich, aber dann erblühte wieder die ganze Eigenwilligkeit, die Nokia an den Tag legt.

Fazit:
Zum Telefonieren reicht es und der Mp3 Player mit Klinke ist recht gut, aber wer was besseres will der sollte noch 50 € drauflegen und sich kein Nokia kaufen.

Entscheidung fatale

Sonntag, 7. Februar 2010 | 16:35 | ghost

Die Fähigkeit der optimalen Problemlösung ist uns leider nicht mit in die Wiege gelegt. Allerdings gibt es durchaus Personen die dermaßen begnadete Fähigkeiten besitzen, dass sie getrost ihre Mund- und Handakrobatik an den Mann bringen können. Fraglich ist dabei ob Kunstfiguren, wie Zohan, in der Realität ähnlich perfekte Ergebnisse bei diplomatischem Geschick erzielen und deshalb als Inspirationsquelle genannt werden dürfen.

foie gras

Freitag, 25. Dezember 2009 | 17:34 | ghost

Deutsche neigen dazu Dinge schlecht zu reden. Wäre es nicht gewinnbringender ein schönes Schleifchen dran zu befestigen, um es ins rechte Licht zu rücken? Unsere Nachbarn im Westen machten es uns schon längst vor wie man Kultur schafft und Ikea macht es auch. Dieses Fest ist doch förmlich zum Reinlegen. Nur sollte man es sich etwas entspannter zu Gemüte tragen, denn so etwas braucht man zu den Feiertagen eher weniger.

Anschlag auf die Legislative

Freitag, 18. Dezember 2009 | 20:56 | ghost

Bei den Volksvertretern glühen die Köpfe, weil sie bis über beide Ohren tief in Arbeit stecken. Dies sollte man zur Kenntnis nehmen, bevor man sich über die leeren Sitzreihen entrüstet. Zählt es doch zu den wichtigsten Aufgaben eines MdB, den Besuch zu empfangen und Gespräche zu führen…

Weltgärtner gesucht

Donnerstag, 29. Oktober 2009 | 16:50 | ghost

Die Fauna ist bedroht und die vielfältige Flora wächst auch nicht mehr so üppig wie einst. Besteht Grund zur Sorge, dass in Zukunft weniger Rohmaterial erwirtschaftet wird? Diese Zahlen sprechen eine unheilvolle Sprache. Trotzdem gibt es vor Ort fähiges Personal, das auch kooperationsbereit ist. Allerdings wäre es besser, wenn es nur eine Gruppierung gäbe, die sich darum kümmert und die Konsumenten nicht im Stich lässt. Jemand der sich um alles kümmert und auch eine neue Weltordnung einberuft. Jemand der weiß wo es langgeht, und wieder eigene Wege geht, denn die bisherigen Bemühungen waren recht viel versprechend und zukünftige Aufgaben wollen auch gelöst werden …

Wasser verbrennt

Donnerstag, 22. Oktober 2009 | 18:35 | ghost

Eine ältere Studie, die oft zitiert wurde, belegt, dass bloßes Wasser den Hüftspeck reduziert. Wenn nur die Energieaufnahme des Wassers berechnet wird, werden bei einem Liter Wasser am Tag getrunken ca. 15 kcal verbraucht. Rechnet man jedoch mit dem Wert aus der Studie von 40 kcal, dann eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten: Um einen Big Mac und eine mittlere Pommes zu amortisieren müsste man nur 21 Liter Wasser trinken. Bei dem Kalorienverbrauch wurden etwaige Toilettengänge noch nicht berücksichtigt. Kurz gesagt es ist mehr als deprimierend, wenn man sich und nicht den anderen schön trinken will.
Allerdings gibt es auch erfreulichere Dinge zu berichten. Das H2O verbrennt zwar wenig Kalorien, aber dafür umso besser Entwicklungshilfe. In dem schönen Land am Hindukusch werden die Scheine regelrecht bündelweise abgefackelt. Es wird ein Wasserkraftwerk gebaut und mit der Fertigstellung wundert man sich wo das Wasser ist. Andere Hilfen zur Stromgewinnung aus Wasser scheitern daran, dass Techniker vor ort die Systeme nicht pflegen dürfen – kein Handbuch, keine Zugriffsberechtigung – sondern Monate lang auf einen Spezialisten aus dem Ausland warten müssen. Ein paar klugen Köpfen ist dies aufgefallen und sie ließen Stromleitungen von Usbekistan nach Kabul verlegt um die Hauptstadt endlich einheitlich zu erleuchten. Das einzige was leuchtete waren die Augen der Leute die das Geld abgegriffen haben, denn aufgrund der unterschiedlichen Stromspannung konnte Kabul nicht angeschlossen werden. Vielleicht hätte man besser diesen Ratschlag (ab 5:10) befolgt, das wäre bei gleichem Ergebnis viel günstiger gewesen.

die vermeintlichen Heilsbringer

Dienstag, 13. Oktober 2009 | 14:01 | ghost

Zeiten in denen Maßstäbe wider der Vernunft gesetzt werden, verleiten oft dazu der Natur etwas auf die Sprünge zu helfen. Dabei geht es nicht immer um zu wenig sondern auch um zu viel. Geschmäcker werden dabei eindeutig von den Kulturkreisen geprägt und es besteht die Gefahr nur die Fassade zu beeinflussen. Die viel beschworenen inneren Werte existieren nur im kommunikativen Repertoire, um den Hang zur Oberflächlichkeit zu verbergen. Sind Charakterzüge wirklich so uninteressant und vernachlässigbar?
Ist eine harmonisch ausgeglichene Frau nicht ein wahrer Segen. Kann das schwache Geschlecht nicht ein starker Freund in der Not sein, wenn sie belastbar und zugleich einfühlsam ist. Von einem perfekt entwickelten Menschen könnte man dann sprechen, wenn sie überdies noch liebevolle Aufopferung verkörpert und eine tiefgängige Konversation bevorzugt. Um die Waage im Gleichgewicht zu halten sollten Männer auch an sich arbeiten und mehr Anteilnahme an der Weiblichkeit zeigen und sich nicht beim kleinsten Gegenwind hängen lassen. Findet der Mann in Meditation zurück zu seiner Mitte und zu völliger Entspannung, stünde das Zusammenwirken beider Geschlechter unter einem guten Stern.

wässrige Sparfreuden

Mittwoch, 7. Oktober 2009 | 18:58 | ghost

Wer sich über lauwarme Spartipps ärgert, ist bei ihr vielleicht richtig, um seinem Wasserhaushalt Gutes zu tun. Manche sind zum Leidwesen anderer etwas vorschnell bei der Anwendung. Es kann durchaus sein, dass das Konzept nicht immer schlüssige Verwendung findet, wenn es darum geht vorbildlich mit Ressourcen umzugehen. Man darf nie vergessen, dass nicht jede so entspannt reagiert, wenn sie das zu Gesicht bekommt.

wirre Fratzen der Vergangenheit

Dienstag, 15. September 2009 | 18:50 | ghost

Eric, die Inkarnation aller Zweifler, streut Gerüchte die einem die Haare aufstellen. So ganz alleine ist er mit der Darstellung allerdings nicht und im Amazonas findet man auch was zum Lesen. Selbst unter den eigenen Leuten gibt es andere Kräfte, die nicht nur im wahren Norden gerne diskutieren und dabei recht radikale Thesen vertreten. Dieses Gebäude reduziert die Diskussionsfreude leider auch nicht. Die Wahrheit hört sich wohl auf jedem Instrument anders an…

graben bis die Lichter ausgehen

Samstag, 8. August 2009 | 22:20 | ghost

Spanbroekmolen und Berlin weißen gewisse Parallelitäten auf. Bei beiden wurde fleißig gebuddelt und am Ende gab es eine mächtige Explosion. Die Krater sind deutlich zu erkennen, wobei 320 Mio. eher eine kleine Pfütze hinterlassen, wenn man die knapp 60 Mrd. Schulden unserer Hauptstadt betrachtet.

rechnen zum Haare raufen

Montag, 3. August 2009 | 09:25 | ghost

Man stelle sich vor, dass Deutschland die sauberste Stromgewinnung der Welt hätte und die Energie aus 100% Wasserkraft kommt, was der eine oder andere durchaus begrüßt. Dies entspräche allerdings einem gigantischen Wasser-Fußabdruck von über 70000 Litern Wasser pro Tag und Kopf um nur den Bedarf an Strom zu denken. Alle deutschen Haushalte würden durch ihren Stromverbrauch 42 mal den Bodensee im Jahr leer trinken … und trotzdem noch durstig sein … Oder an einem realen Beispiel: Die 3,5 % der Wasserkraft an der Energiegewinnung in Deutschland lässt 25 mal im Jahr den Bodensee durch ihre Turbinen. Wenn man noch die durchschnittliche Verdunstung an Wasser im Bundesgebiet mit einbezieht, dann wird einem mit Sicherheit ganz schnell schlecht; um das zu vermeiden sollten die Menschen – zum Wohle ihrer Umwelt – weniger transpirieren

vier Jahrzehnte Schmierentheater?

Dienstag, 21. Juli 2009 | 20:01 | ghost

Ein Jubiläum das man sich hart erarbeitet hat wird z.Z. zelebriert. Eigentlich sollten alle Zweifler verstummen, denn am Budget wurde nicht gespart! Die Ausgaben der bahnbrechenden Ausflüge zum Erdtrabanten waren 30mal teurer als alle drei Filme vom tuntigen Depp. Im Gegensatz zur Nasa hat WDC das Geld vielfach wieder reingeholt. Wenn man schon keine Kasse mit dem Ereignis machen kann, sollte zumindest der Mythos weiter leben, mit oder ohne Van-Allen-Gürtel, mit oder ohne seltsamen Mondstart, mit oder ohne funktionierender Raketentechnik, mit oder ohne der Angst, dass die bösen Russen auf dem Mond eine Abschussrampe für Raketen bauen wollen … und wir gratulieren dem Land das alle Träume wahr werden lässt … auf dass kein Doofer mehr zum Mond fliegt und feststellt: “Juhu, ich bin der Erste!” … wer trotzdem noch zweifelt dem kann keiner helfen …