Exekutiver Höhenflug

Sonntag, 10. Juni 2012 | 12:13 | ghost

Der exekutiv proklamierte Erfolg vergangene Woche im Raum Berlin, war ohne Frage beeindruckend, denn nur ein kleines Bataillon fand wirklich eine Handvoll Drogen und Schusswaffen; gut für‘ s angekratzte Ego, denn oft wird ihre Arbeit nicht genug honoriert. Dass unsere grünen bis blauen – angeblich nur 5% davon – Beschützer erfolgreich sind, zeigen die Daten über kriminelle Organisationen, die sich bei uns heimisch fühlen. Der schnöde germanische Motorradknabe sollte sich besser mit deren filigraner Technik beschäftigen. Allen Liebhabern von krummen Geschäften sei nach dem Verbot der Hells Angels in Berlin und anderorts versichert, die lächerlichen Umsätze werden bald in tiefer Harmonier unter 14k, Ndrangheta und Co verteilt.

Wo bleibt der Auswurf?

Donnerstag, 8. April 2010 | 17:53 | ghost

Bei solchen Berichten und Zahlen reibt man sich die Augen. Wer jetzt gerne wieder Mopeds verschenken möchte, weil jenseits der Ausbildung dieser Mangel irgendwann durchschlagen wird, dem sei eine interessante Entwicklung zu empfehlen. Welche Bedeutung muss man diesen Bildern und Grafiken in Zukunft beimessen? Vielleicht eine geringere als beabsichtigt, denn die trächtigen 1850er sind näher als erwartet, speziell das Jahr 1859. Wenn es dann Satelliten vom Himmel regnet, hätten viele wieder etwas mehr Muße für Gartenarbeit.

teuflischer Segen der Technik?

Freitag, 12. März 2010 | 19:23 | ghost

Freud und Leid liegen oft sehr dicht zusammen. Problematisch ist dabei, dass weder Laien noch Fachleute die Resultate wirklich abschätzen können, weil nach dem üblichen Prinzip verfahren wird, erst Thesen aufstellt und dann diese beweisen oder widerlegen. Cern sucht unter anderem nach den Higgs- Teilchen. Der Erfolg bei der Umsetzung wird jedoch in Wort (ab 35:00) und Schrift von Herrn Rössler angezweifelt. Wer da eine Verschwörung wittert, soll sich lieber den Wasserspielen mit und ohne Bikini widmen.

südländische Blüten

Montag, 1. März 2010 | 21:22 | ghost

Nach wenigen Jahren der Restaurierung ist der Anblick der Akropolis wieder ungetrübt, was man von deren Heimat zur gegebenen Zeit noch nicht behaupten kann, denn Steuerhinterziehung und Streiks sind nationaler Volkssport. Ferner wird ein Großteil von Leistungen mit zusätzlichen Annehmlichkeiten erkauft, was das Bild der Bananenrepublik gänzlich abrunden. Es gilt noch viele Dinge zu bewegen; schön wenn man dabei so einen kühlen Kopf bewahren kann.

Integration für Fortgeschrittene

Samstag, 26. Dezember 2009 | 12:31 | ghost

Oft wird den Menschen, die dem Land der Kartoffel- und Krautesser, zu Zeiten der Geburt fern waren, mangelnde Assimilation unterstellt. Dies ist vielerorts nicht richtig, denn es gibt Leuchttürme, die eine andere Botschaft tragen. Als Beispiel kann man das Haustier des Jahres 1998 anführen. Selbst wenn es nur von kurzer Dauer war, engagierte sie sich durchaus umfassend für Politik. Ferner ist sie musikalisch gesegnet und trellert heimische Folklore. Wem das zu wenig deutsch ist sollte mal da reinhören. Für die Frauen könnte sie ein wahrer Segen sein, beweist sie doch als gebürtige Türkin, dass man sich gegen die Bevormundung und das Machotum problemlos durchsetzen kann. Es wäre wirklich gut um uns bestellt, wenn sie endlich die Karte, der vorzüglichen Kontakte zu Frau Merkel, ausspielen würde.

Anschlag auf die Legislative

Freitag, 18. Dezember 2009 | 20:56 | ghost

Bei den Volksvertretern glühen die Köpfe, weil sie bis über beide Ohren tief in Arbeit stecken. Dies sollte man zur Kenntnis nehmen, bevor man sich über die leeren Sitzreihen entrüstet. Zählt es doch zu den wichtigsten Aufgaben eines MdB, den Besuch zu empfangen und Gespräche zu führen…

liebenswerter Staatsauftrag

Dienstag, 8. Dezember 2009 | 22:11 | ghost

Vor ein paar Jahren hat sich ein nicht öffentliches Blatt zu dem Thema öffentlich geäußert. Heute kann man der grenzenlosen Fantasie nur jubelnd um den Hals fallen, denn der Bildungsauftrag muss finanziert werden. Falls jemand eine ungewöhnliche Meinung vertritt, dann kann das nur an den privaten Sendern liegen, die mit ihren Werbeeinnahmen und falschen Behauptungen eine Gefahr für den mündigen Bürger darstellen. Um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden, wäre eine gezielte Aufklärung wünschenswert.

TV- Entzug?

Freitag, 4. Dezember 2009 | 16:46 | ghost

Mr. Johnson sprühte förmlich vor Mitteilungsbedarf, um endlich wieder ein TV Gerät und mehr Hofgang zu bekommen. Hätte er mal lieber seine kommunikative Kreativität entdeckt wie damals Mr. Soyinka, dann würde ein anderer Preis auf ihn warten. Ist dies nun der Beweis, dass Menschen ohne Fernseher ähnlich verblöden wie mit? Oder lag das einfach nur am Drang nach aktiver Betätigung an der frischen Luft…

fette Ernüchterung

Mittwoch, 2. Dezember 2009 | 12:55 | ghost

Im Land der Lamas kehrte wieder Normalität ein. Zwar lehrte uns das Kino, dass man für bestimmte Substanzen durchaus Verwendung hat, aber diese Behauptung war dann doch etwas zu kühn. Als Refinanzierung für die steigenden Kosten im Gesundheitsbereich wäre dies jedoch ein interessantes Gedankenmodell: Fettabsaugen auf Krankenschein, wobei die überflüssigen Pfunde zu Staatseigentum werden. Der Mensch ist schlank, der Staat ist flüssig und die erstellten Kosmetikas sind bio. So viele Fliegen mit einer Klappe, da würde sogar diesem Dreikäsehoch die Kinnlade runterkippen.

Weltgärtner gesucht

Donnerstag, 29. Oktober 2009 | 16:50 | ghost

Die Fauna ist bedroht und die vielfältige Flora wächst auch nicht mehr so üppig wie einst. Besteht Grund zur Sorge, dass in Zukunft weniger Rohmaterial erwirtschaftet wird? Diese Zahlen sprechen eine unheilvolle Sprache. Trotzdem gibt es vor Ort fähiges Personal, das auch kooperationsbereit ist. Allerdings wäre es besser, wenn es nur eine Gruppierung gäbe, die sich darum kümmert und die Konsumenten nicht im Stich lässt. Jemand der sich um alles kümmert und auch eine neue Weltordnung einberuft. Jemand der weiß wo es langgeht, und wieder eigene Wege geht, denn die bisherigen Bemühungen waren recht viel versprechend und zukünftige Aufgaben wollen auch gelöst werden …

Wasser verbrennt

Donnerstag, 22. Oktober 2009 | 18:35 | ghost

Eine ältere Studie, die oft zitiert wurde, belegt, dass bloßes Wasser den Hüftspeck reduziert. Wenn nur die Energieaufnahme des Wassers berechnet wird, werden bei einem Liter Wasser am Tag getrunken ca. 15 kcal verbraucht. Rechnet man jedoch mit dem Wert aus der Studie von 40 kcal, dann eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten: Um einen Big Mac und eine mittlere Pommes zu amortisieren müsste man nur 21 Liter Wasser trinken. Bei dem Kalorienverbrauch wurden etwaige Toilettengänge noch nicht berücksichtigt. Kurz gesagt es ist mehr als deprimierend, wenn man sich und nicht den anderen schön trinken will.
Allerdings gibt es auch erfreulichere Dinge zu berichten. Das H2O verbrennt zwar wenig Kalorien, aber dafür umso besser Entwicklungshilfe. In dem schönen Land am Hindukusch werden die Scheine regelrecht bündelweise abgefackelt. Es wird ein Wasserkraftwerk gebaut und mit der Fertigstellung wundert man sich wo das Wasser ist. Andere Hilfen zur Stromgewinnung aus Wasser scheitern daran, dass Techniker vor ort die Systeme nicht pflegen dürfen – kein Handbuch, keine Zugriffsberechtigung – sondern Monate lang auf einen Spezialisten aus dem Ausland warten müssen. Ein paar klugen Köpfen ist dies aufgefallen und sie ließen Stromleitungen von Usbekistan nach Kabul verlegt um die Hauptstadt endlich einheitlich zu erleuchten. Das einzige was leuchtete waren die Augen der Leute die das Geld abgegriffen haben, denn aufgrund der unterschiedlichen Stromspannung konnte Kabul nicht angeschlossen werden. Vielleicht hätte man besser diesen Ratschlag (ab 5:10) befolgt, das wäre bei gleichem Ergebnis viel günstiger gewesen.

Chloroform und Chlorophyll

Montag, 28. September 2009 | 11:13 | ghost

Interessante Gegebenheiten spielten sich in den Kreisen ab. Die eine ist drin und der andere nicht. Wirklich bemerkenswert ist, dass 14,6% über die Liste einziehen darf und 29,9% draußen bleiben muss. Vielleicht lag es auch daran. Wen das ernüchternde Voting betäubte, sollte eine Packung Brause öffnen und sich daran erfreuen, dass auch Berichterstatter häufig übergangen werden.