Exekutiver Höhenflug

Sonntag, 10. Juni 2012 | 12:13 | ghost

Der exekutiv proklamierte Erfolg vergangene Woche im Raum Berlin, war ohne Frage beeindruckend, denn nur ein kleines Bataillon fand wirklich eine Handvoll Drogen und Schusswaffen; gut für‘ s angekratzte Ego, denn oft wird ihre Arbeit nicht genug honoriert. Dass unsere grünen bis blauen – angeblich nur 5% davon – Beschützer erfolgreich sind, zeigen die Daten über kriminelle Organisationen, die sich bei uns heimisch fühlen. Der schnöde germanische Motorradknabe sollte sich besser mit deren filigraner Technik beschäftigen. Allen Liebhabern von krummen Geschäften sei nach dem Verbot der Hells Angels in Berlin und anderorts versichert, die lächerlichen Umsätze werden bald in tiefer Harmonier unter 14k, Ndrangheta und Co verteilt.

Wie ist das Verhältnis zur Mäßigkeit?

Montag, 2. April 2012 | 00:18 | ghost

Bemerkenswert wie auf die 3,5 % von allen politischen Seiten eingedroschen wird, weil eine Möglichkeit verstrichen ist, um Strukturen temporär zu konservieren, die schon vor Jahren etliche Zweifel schürten. Mitarbeiter des Metzgermeisters fühlten sich wie vor den Kopf geschlagen und fielen aus allen Wolken, weil sie sich mit dem Unausweichlichem konfrontiert sehen. Interessant wäre jedoch gewesen, wie die Transfergesellschaft den Mitarbeitern 6 Monate fast das komplette Gehalt hätte finanzieren können. Pro Kopf beliefe sich das auf 6364 €, sprich 1060 € pro Monat. Ist dies auf Lohndumping zurückzuführen oder beschäftigte Schlecker nur Halbtagskräfte? Außerdem müssten Kosten für weiterbildende Maßnahmen in der Summe von 70 Mio. gedeckt werden. Eine kleine Ungereimtheit ist ferner das Wort Bürgschaft der Länder, das in diesem Zusammenhang fällt. Ist es nicht optimistisch davon auszugehen, dass eine Transfergesellschaft in der Lage ist, Gewinn zu generieren? Geschenke oder Abschreibungen wären in diesem Zusammenhang wohl eher treffender gewesen und auf eine gewisse Art und Weise hat ein Großteil der Bevölkerung auch die vollgestopften Läden vor vielen Jahren abgeschrieben. Die betroffenen Mitarbeiter sehen dies jedoch etwas anders, denn angeblich waren sie wie eine große Familie und der Rösler ist an allem Schuld!
Anderenorts wird etwas feiner das Thema „Ampel“ erörtert; bedauerlicherweise wird diese nie eine Lebensmittelverpackung zieren. Angeblich sei der Verbraucher ohne Ampel in seiner Hilflosigkeit gefangen, die richtige Wahl beim Lebensmittelkauf zu treffen. Gottlob wurde auf die Hightech Industrie verwiesen, die nichts unversucht ließe und lässt, um schöne Verpackungen drucken zu können. Füll- und Ersatzstoffe die gut riechen, schmecken und gänzlich unbedenklich sind, ja sogar zu einem langen und potenten Leben verhelfen, bleiben wohl Stoff aus dem Märchenreich, das gleich hinter dem großen Grießberg beginnt. Gegen Ende versuchte Fräulein Naiv zu resümieren, dass eine Schachtel voll Erdbeeren doch gut gegen Krebs sei, wohl bekomm‘ s.
Gut, dass die Verhältnisse nicht überall entrückt sind; beim Bildungsfernsehen z.B. auf Arte. Ein Choreograph tanzt nackt über den Bildschirm mit einem Dildo in seinem Allerwertesten und seine Frau tanzt gleich grazil bestückt in seiner Gegenwart. Wie vortrefflich, spiegelt sich nicht die Verhältnismäßigkeit wider in der Reduzierung des Menschen auf seine elementaren Bedürfnisse…

Werte im freien Fall?

Sonntag, 15. Januar 2012 | 15:56 | ghost

Souffleusen sind im Prinzip eine praktische Sache. Immer wenn man nicht mehr weiter weiß, kommt die unscheinbare Eingebung und man steht nicht da wie der Depp vom Dienst, weil einem der Handlungsfluss entfallen ist. Fatal wird es nur, wenn die First Flüsterfrau selbst jenseits des Handlungsstrangs flötet und der Akteur es munter nachplappert. Es ist dann auch nicht nachvollziehbar von wem der ganze Unsinn kam, vielleicht waren es nur Halluzinationen:
Das bisschen Fliegen, Reisen und Feiern, das hat er sich redlich verdient, schließlich musste er hart dafür kämpfen! Anderswo vertieft man sich nicht in derlei kleinkarierten Gedankenspielen, da gibt die oberste Kaste Gas.
Wer jetzt auf die Idee kommt es fände ein umfassender Werteverfall statt, kann beruhigt werden, denn die Preisentwicklung bei TV Geräten ist mehr als stabil. Als Beispiel sei das Gerät von Samsung LE32C530 anzuführen, das im Dez 2010 für 350.- € zu erwerben war. Der kecke Onlinehändler zeichnet das Gerät im Jan 2012 mit 479.- € aus und offeriert eine ganz kesse Ersparnis, weil das Gerät angeblich mal 579.- € gekostet habe. Wer in der aktuellen Währungskrise und Endzeitstimmung eine stabile Anlage sucht, sollte sich den Keller und Dachboden mit TV Geräten vollstellen, die GEZ hat da bestimmt Verständnis für. Allen regelmäßigen Pfandleihhaus Kunden sei zu raten für mehr Tsunamis und Überschwemmungen in Fernost zu beten, auch wenn Samsung aus dem schönen Korea kommt…

Noch mehr tot als tot?

Dienstag, 3. Mai 2011 | 10:18 | ghost

Seit gestern früh jubelt die Welt über ein längst überfälliges Ereignis, wie manche meinen. Man muss endlich zu der Vergänglichkeit stehen und nicht nur Jahre lang darüber diskutieren und fleißig dementieren. el presidente Obama macht jetzt endlich den Deckel drauf und schenkt dem Gejagten eine Bestattung streng nach islamischer Art. Verdient hat er es sich auf jeden Fall, als ehemaliger Angestellte, wie Fidel Castro feststellte, obwohl die CBS Quelle verschwunden ist. Ob der Untergetauchte nun wirklich versenkt werden kann, weil er möglicherweise gar nicht mehr verfügbar ist, wird beim Wiederauftauchen dieser Webseite unwichtig. Wem die Denise bisher verheimlicht wurde, kann sich hier von seiner Bevormundung befreien und vielleicht auch in den Jubelchor einstimmen, denn nicht nur el Obi findet eine Lösung, wenn sich keiner dafür gefunden hat oder es schon zu lange vernachlässigt wurde.

D’Stoinerne Männer – Ja, woisch

Samstag, 16. Oktober 2010 | 11:01 | ghost

In Bayern gibt es eine Stadt, Augsburg, in der ein komischer Dialekt gesprochen wird. Die Steinernen Männer, nehmen die Augsburger Mentalität, die als launisch und eigenbrötlerisch bezeichnet werden könnte, auf die Schippe. Musikalisch haben sie sich “Voyage Voyage” zur Brust genommen und singen über recht unbedeutende Dinge. Sie besingen das Biertrinken, Straßenbahn fahren, das Volksfest und andere sinnfreie Inhalte und stellen fest, dass man nach zehn Bier betrunken ist, und es ihnen egal ist, wenn andere kein Bier trinken. Wer schon immer mal wissen wollte wie die Augsburger sind, der würde hier einiges erfahren, wenn er nur die Sprache verstünde. Ein wirklicher Leckerbissen für jeden der sich in der Region etwas auskennt, der Titel bedeutet sinnigerweise: “ja, weißt du”.

teuflischer Segen der Technik?

Freitag, 12. März 2010 | 19:23 | ghost

Freud und Leid liegen oft sehr dicht zusammen. Problematisch ist dabei, dass weder Laien noch Fachleute die Resultate wirklich abschätzen können, weil nach dem üblichen Prinzip verfahren wird, erst Thesen aufstellt und dann diese beweisen oder widerlegen. Cern sucht unter anderem nach den Higgs- Teilchen. Der Erfolg bei der Umsetzung wird jedoch in Wort (ab 35:00) und Schrift von Herrn Rössler angezweifelt. Wer da eine Verschwörung wittert, soll sich lieber den Wasserspielen mit und ohne Bikini widmen.

E-Commerce mit Esau

Montag, 1. Februar 2010 | 23:04 | bluenote84149

Ob es an der guten Luft, oder eher am Käse liegt? Jedenfalls wachsen neuerdings Haare auf meinem Rücken. Kein Problem, kann ich dem ja eigenmächtig Abhilfe verschaffen. Erfunden haben es diesmal nicht die Schweizer, sondern die Bayern. Ja wir in Bavaria, wo die Haare aus dem Rücken wachsen!

unpräzise Redewendungen

Dienstag, 26. Januar 2010 | 15:51 | ghost

Im Sprachgebrauch sind manche Redensarten etabliert, obwohl niemand stichhaltige Argumente dafür hat. Es wären zum Beispiel vulgäre Sprüche wie “dumm fickt gut” oder sich das “Hirn rausvögeln” zu nennen. Wenn man versucht, für diese Aussagen eine Grundlage zu finden, dann ist das Scheitern quasi vorbestimmt. Das hieße nämlich Herr Oettinger hätte auch eine gute Seite, diese jeden Falls nicht. Und auch Merkel und Schröder müssten somit was im Angebot haben. Vielleicht liegt es nur an der schwierigen Aussprache, denn rhetorisch sind die deutschen Politiker unschlagbar. Auch wenn man diese Redensarten nicht wirklich ergründen kann, so beweist uns doch das kecke Gewürzmädchen, dass partnerschaftliche Ertüchtigungen, eine gewisse Fröhlichkeit mit sich bringen.

Apple Marketing

Samstag, 9. Januar 2010 | 12:53 | chef

Es ist durchaus interessant sich mit den Strategien von Apple auseinanderzusetzen, weil sich die Community dadurch viel Hysterie sparen könnte. Apple Produkte sind vielleicht schöner im Design und intuitiver in der Anwendung, aber dafür zahlt man ordentlich mehr für die Marke, denn ähnliche Produkte von anderen Herstellern sind oft preiswerter bei gleichem Funktionsumfang.

foie gras

Freitag, 25. Dezember 2009 | 17:34 | ghost

Deutsche neigen dazu Dinge schlecht zu reden. Wäre es nicht gewinnbringender ein schönes Schleifchen dran zu befestigen, um es ins rechte Licht zu rücken? Unsere Nachbarn im Westen machten es uns schon längst vor wie man Kultur schafft und Ikea macht es auch. Dieses Fest ist doch förmlich zum Reinlegen. Nur sollte man es sich etwas entspannter zu Gemüte tragen, denn so etwas braucht man zu den Feiertagen eher weniger.

naked fuck(ten)

Freitag, 13. November 2009 | 10:07 | ghost

Mrs. Vice Nothing tingelt durch die Gegend um ihr Buch, das bei Amazon verramscht wird, zu bewerben, oder will sie nur von Mr. Shoot ablenken? Möglicherweise kommt sie auch mit seinen liebenswürdigen Äußerungen nicht ganz zurecht, denn an seiner Absicht, sich stilvoll für die weibliche Seiten zu entblättern, kann es bestimmt nicht gelegen haben. Beweist uns doch Frau Hosenträger, dass weniger oft mehr sein kann, auch wenn der Bildband eher mehr als weniger kostet. Wem das Zuhören und Aufpassen bei solchen weltbewegenden Neuigkeiten Probleme bereitet, sollte mal eine Nacht auf dieser Matratze schlafen…

erbauliche Szenen?

Samstag, 7. November 2009 | 15:14 | ghost

Mr. H, der gerne auch im Liegen speist, teilte sich durchaus verständlich im Stehen mit, obwohl er einen sitzen hatte. Das Laufen ging allerdings nicht mehr so gut. Mrs. B. war da mit Anhang eine Nummer flotter unterwegs; ob die Zeugenvernehmungen ähnlich flüssig gehen. Auch wenn Mrs. L. nach der Trennung von Mr. J. nicht ganz die Spur halten konnte, macht sie doch einen farbenfrohen Eindruck. Farbspiele sind doch ideal für Kinder und gut gegen Winterdepression…