Symphony X – Iconoclast

Die Amerikaner aus New Jersey gibt es bald zwei Jahrzehnte, spätestens mit dem nächsten Album. Angefangen hat es mit progressivem und speedlastigem Fantasy Metal, der aus dem Land der Elfen und Zwerge kam. Die gewaltsame Biege vollzogen die Musiker mit ihrem Album „The Odyssey“ und aus den verspielten, leicht klassisch angehauchten Melodien, wurde düsteres Gitarrengeknatter und Rassell keifte nun mehr als dass er trällerte. Der Wandel hatte zum größten Teil kommerziellen Hintergrund, da sie trotz ihrer Fähigkeiten eher wie eine Underground Band behandelt wurden. Symphony X verkörpern auf „Iconoclast“ alles was sie früher auch schon waren, jedoch mit einem klebrig düsteren Anstrich, der im Zeitalter der Depressionen möglicherweise besser auf Gegenliebe stößt. Irgendwie hegt man dennoch die Hoffnung, dass die Band zu ihrer Lieblichkeit zurück findet, weil Ansätze erkennbar sind „When all is lost“. Jedoch klingen Symphony X noch immer wie ein verirrter Ritter in Blechrüstung, der durch sein Schloss wankt und mit dumpfem Klirren die Wände streift, auf der Suche nach dem verlorenen Turmfräulein.

Live:

gleicher Song, besser Qualität, kein Vid:

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