Linkin Park – A Thousand Suns

Die Schar der Hörer, die herumjammern, dass “A Thousand Suns” nichts mehr mit den Chart Stürmern aus LA gemein hat, haben ihren Musikgeschmack so kultiviert, wie ein täglicher Fastfoodjunkie. Bei Linkin Park waren schon immer Elektro- und Hip Hop Elemente vorhanden. Am Songwriting hat sich wenig geändert, nur die Interpretation wurde abgewandelt. Mark schreit jetzt weniger herum und die Gitarren sind jetzt meistens dezent im Hintergrund. Somit kann endlich mal die ganze Kreativität von Linkin Park erblühen. Bei dem Album zeigt sich wer ein wahrer Linkin Park Fan ist und wer zu den dummen Charthörern zählt, die ihren Geschmack an den Top 10 festmachen. Der Absturz aus den Album Charts passierte relativ schnell, nachdem Linkin Park in vielen Ländern auf Platz 1 eingestiegen war, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass die breite Masse der Konsumenten nur noch in Schubladen denkt und auf Dosenfutter steht. Das ist eine der Scheiben, die einen auch ohne laute Gitarren mitreißt, weil das Genre bei dem genialen Songwriting völlig egal ist.

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