Filmversand/ Video on demand vs Sky

Sonntag, 11. November 2012 | 13:00 | chef

Es gibt mittlerweile etliche Video on demand Seiten im Netz, über die sich legal (kostenpflichtig) Filme streamen lassen. Hier z.B. wären ein paar Anbieter.

Lovefilm:
Nachdem man lovefilm.de 30 Tage kostenlos ausprobieren kann, habe ich mir das mal näher angesehen. Man kann unterschiedliche Angebote nutzen. Für 9,99/ Monat kann man Video on demand mit Filmversand kombinieren. Es gibt eine Wunschliste auf der man seine Filme vermerkt die man sehen möchte und kann diese auch priorisieren. Die Verwaltung der Wunschliste passiert über das Internet oder man installiert sich die App für das Smartphone. Filme werden dann zugeschickt, wenn man die alten zurück geschickt hat. Der Versand ist kostenlos und praktisch, weil der Briefumschlag einfach wiederverwendet werden kann. Zusätzlich hat man zu dem Filmversand noch Video on demand zur Verfügung. Man kann direkt auf der Webseite von Lovefilm die Filme ansehen, wobei das Angebot allerdings sehr überschaubar ist und die Bildqualität nicht sonderlich überzeugt. Die Filme sind übersät mit Fragmenten. Ein weiteres Problem ist die Kategorisierung der Filme. Selbst über die Suche ist es umständlich bestimmte Teile von Serien zu finden.

Vorteile:

  • für 9,99 €/ Monat kostenloser Versand von 4 Blue-ray oder 4 Dvds
  • Ausleihzeit unbegrenzt (allerdings Filmversand nur wenn alten Filme zurück geschickt wurden
  • Video on demand kann genutzt werden
  • Nachteile:

  • Video on demand Angebot ist ziemlich begrenzt und nicht aktuell
  • Schlechte Kategorisierung und Suchfunktion
  • Mäßige Bildqualität
  • Oft Fehlermeldung wenn Film gestartet wird (man muss das Fenster nochmal laden)
  • Sky
    Es gibt immer wieder Angebote auf Sky. Vorletzten Monat bestand die Möglichkeit 2 Pakete zu wählen mit kostenlosem Leih- Receiver/ Festplattenrecorder für unter 30 €/ Monat für ein Jahr.

    Auf Sky gibt es etliche Sender in 4 Paketen: Welt (ist immer dabei), Film, Bundesliga und Sport.
    Welt: hauptsächlich Dokumentation in HD
    Film: Cinema (+1 und +24), Action, Hits, Comedy etc.
    Bundesliga: Alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga als Konferenz oder Einzelspiel (gibt dann für jedes Spiel einen eigenen Kanal)
    Sport: europäischer Fußball und andere Sportevents

    Man muss bei Sky auch unterscheiden ob über Kabel oder Sat empfangen wird. Bei Kabel gibt es angeblich Einschränkungen bei dem Paket Film – das konnte ich bei mir nicht feststellen, alle Sender sind vorhanden – aber ich bekomme nur öffentlich rechtliche Sender außer den Sky Sendern rein, private Sender kann ich über Kabel nicht empfangen. Diese werden nur über den TV empfangen und nicht über den Receiver. Bei Sat sind alle Programme vorhanden, die man sonst auch schauen könnte, allerdings besteht da dann unter Umständen das Problem, dass man nur Sky und öffentlich rechtliche Sendungen aufzeichnen kann.
    Beim Filmpaket gibt es eine relativ große Auswahl, allerdings werden Filme sehr oft wiederholt, 20 mal und mehr ist keine Seltenheit. Hat aber auch den Vorteil, dass man einen verpassten Film ohne Probleme zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen kann.

    Vorteile:

  • Sehr gute Programmübersicht
  • die Menüführung ist aufgeräumt und man findet sich schnell zurecht
  • gute Filmmischung (Erscheinungsjahr, Genre)
  • Das Programmieren von Aufnahmen ist kinderleicht
  • Timeshifting: Jede Sendung die man sieht, wird automatisch aufgezeichnet. Es besteht jederzeit die Möglichkeit auf die Pausetaste zu drück, wenn man eine Unterbrechung benötigt
  • Jugendschutz (PIN) vor Film/Serie abhängig von FSK und Uhrzeit
  • keine Werbung während dem Filmen (nur etwas Werbung zwischen den Sendungen)
  • ansehen eines Films aus dem Archiv (aufgezeichnet) und aufnehmen einer Sendung ist möglich
  • oder 2 Sendungen können gleichzeitig aufgezeichnet werden
  • Lieferung an Packstation
  • Anschließen und Freischalten der Smartcard ist unproblematisch (wenn man kein HD gebucht hat, dann sollte man auf einen nicht HD Kanal stellen z.B. Cinema 320)
  • Filme/ Serien meistens auf Deutsch und Englisch (wenn nicht aus Deutschland)
  • kompletter Abspann wird gezeigt
  • Mit Anytime kann man Filme vom Server streamen (falls man den Sender im Paket hat)
  • Nachteile:

  • Serienaufnahme funktioniert nicht richtig (zu viel Vorlauf, obwohl das im Menü abgestellt wurde, somit fehlt dann am Schluss ein Teil)
  • Anschalten, wenn nicht im Standby, dauert es ein paar Minuten, bis die Smartcard erkannt wurde
  • bei Sky über Kabel fehlen die privaten Sender
  • HD kostet pro Paket 10 € extra
  • Filme werden sehr oft wiederholt auf Cinema (+1 und +24) laufen praktisch die gleichen Filme zeitversetzt
  • Regulärer Preis von knapp 47 € für 2 Pakete ist relativ teuer ohne HD; mit wären es 67 €.
  • Fußball ist ein zentraler Punkt von Sky, anderer Sport kommt da etwas zu kurz
  • Fazit:
    Wer nur hin und wieder aktuelle Filme sehen will, ist mit dem Filmversand von Lovefilm etc. gut versorgt, das Video on demand macht dagegen wenig Freude. Wer täglich einen Film genießen will ist bei Sky gut aufgehoben. Filmjunkies werden bei Sky aber schnell an ihre Grenzen stoßen, weil die Filme zu häufig wiederholt werden. Für Bundesligafans ist Sky eine tolle Sache, denn man kann auch Spiele ohne Kommentator genießen, so wie im Stadion. Und wenn mal ein Spiel langweilig ist, wechselt man einfach das „Stadion“ (alle Spiele werden auf unterschiedlichen Kanälen übertragen).

    Schlusswort:
    Sky macht ziemlich Laune, auch wenn es teurer ist als Filmversand/ Video on demand. Unentschlossene sollten die Preisliste von Sky im Auge behalten, Angebote gibt es da ständig, man muss nur auf das passende warten.

    Tipp:
    Momentan gibt es für 2 Pakete 100 € Gutschrift. Ich hatte ein Angebot 30 € für 2 Pakete, damit spart man sich 200 € im Jahr.

    Lichtung

    Sonntag, 16. September 2012 | 15:27 | walker

    Stichworte wären: Laubwald und Vorfreude

    Auf den Bildern liegt ein ziemlicher Grauschleier, in Natura leuchten die Farben.

    @Chef auf deiner Seite ist es ziemlich ruhig!

    Sonnenbecken

    Sonntag, 19. August 2012 | 19:23 | walker

    Stichworte zu dem Bild wären: Sommer, Pool, Entspannung, etc.

    Das Bild ist in Acryl auf eine Leinwand 80×55 gezeichnet. Ich habe etwas mehr als 8 h dafür benötigt. Wie ihr sehen könnt ist der Stil abstrakt gehalten, weil es mir ausschließlich um Linien, Flächen und Farben geht.

    @chef: Danke, dass ich das Bild auf deine Seite stellen kann. Meine Seite muss ich erst umbauen.

    Exekutiver Höhenflug

    Sonntag, 10. Juni 2012 | 12:13 | ghost

    Der exekutiv proklamierte Erfolg vergangene Woche im Raum Berlin, war ohne Frage beeindruckend, denn nur ein kleines Bataillon fand wirklich eine Handvoll Drogen und Schusswaffen; gut für‘ s angekratzte Ego, denn oft wird ihre Arbeit nicht genug honoriert. Dass unsere grünen bis blauen – angeblich nur 5% davon – Beschützer erfolgreich sind, zeigen die Daten über kriminelle Organisationen, die sich bei uns heimisch fühlen. Der schnöde germanische Motorradknabe sollte sich besser mit deren filigraner Technik beschäftigen. Allen Liebhabern von krummen Geschäften sei nach dem Verbot der Hells Angels in Berlin und anderorts versichert, die lächerlichen Umsätze werden bald in tiefer Harmonier unter 14k, Ndrangheta und Co verteilt.

    Mobilfunk Prepaid Providern

    Sonntag, 13. Mai 2012 | 15:15 | chef

    Da der O2 Empfang bei mir die letzten Monate schlecht war schaute ich mich nach anderen Anbietern um.

    Klarmobil
    Die boten eine 1 GB D2 Flat für 12,95 an. Nachdem ich aber erst das Netz bei mir in der Wohnung testen wollte, buchte ich noch keine Tarifoption. Klarmobil verweist auf der Webseite nicht darauf, dass sie praktisch alle Netze verwenden, je nach Verfügbarkeit, oder anderen Kriterien. Die Simkarte kam nach einer Woche und nach dem Einbuchen war zu lesen D1 Netz. Ich wollte zwar D2 aber der Empfang war gut. Darum wollte ich die 1 GB Tarifoption bestellen. Auf der Webseite, kann man allerdings nichts einstellen und auch nichts in Auftrag geben. Für die Kontaktaufnahme kann man eine Mail schreiben oder die Hotline anrufen. Per Mail habe ich nach ein paar Tagen erfahren, dass ich die 1 GB nicht für das D1 Netz buchen kann, sondern nur 500 MB. Ich kontaktierte die Hotline. Man muss die Telefonnummer, sein Geburtsdatum und die Bankverbindung durchgeben, was bei 0,99 €/min etwas unverständlich ist, weil ein Password etc. ausreichen könnte. Ich bestellte die 1 GB, was eine neue Simkarte zur Folge hatte. Nach ca. einer Woche wurde meine D1 Simkarte deaktiviert und ein paar Tage später kam eine Mail, dass ich den neuen Tarif zu einem Termin – eine Woche später- nutzen kann und dass die neue Simkarte verschickt wurde. Zwei Wochen später kam eine Mail, dass die Karte nicht zugestellt werden konnte – Postrückläufer. Die Adresse für die Mail Anwort lautete: klarmobil@mailuk.custhelp.com. Für mich war das unverständlich, dass der Klarmobil Support eine „falsche“ Domain angibt. Ich rief bei der Hotline an und eine Dame meldete sich freundlich, wollte keine Daten von mir wissen und wurde im Verlauf des Gesprächs etwas nervös, als ich sie auf den Rückläufer ansprach und von ihr wissen wollte, welche Adresse sie im System gespeichert hatten. Sie sage: „Die Karte ist heute verschickt worden… aber sie müssen Geduld haben.“ Diese Formulierung lies nichts Gutes erwarten. Die nächste Mail von Klarmobil war eine Rechnung über den aktivierten Tarif. Die Simkarte hatte ich zu dem Zeitpunkt allerdings noch immer nicht. Das war dann doch etwas zu viel und ich kündigte. Beim Support per Hotline wurde mir zugesichert, dass mir mein Guthaben wieder erstattet wird. Bei dieser Formulierung war mir gleich klar, dass da so viel wie bisher passieren würde, nämlich nichts.
    Jetzt stellt man sich die Frage, wie kann Klarmobil überhaupt funktionieren, wenn so viel Chaos herrscht.
    Ganz einfache Rechnung: 9,99 € Anmeldung, 12,99 € Tarifoption und 3x Hotline ca. 10 €. Wenn Klarmobil nur jede 3. Bestellung ordentlich ausführt, dann ist das relativ schnellverdientes Geld, denn bei den geringen Beträgen lohnt eine Klage nicht.

    Congstar
    Ich bestellte die Simkarte im Internet. Eine kleine Anmerkung: Bei der eingegebenen Kontonummer darf keine führende 0 stehen, sonst wird das Konto nicht akzeptiert. Zwei Tage später war die D1 Simkarte da. Die Freischaltung der Nummer über congstar.de war problemlos und ca. 30 Minuten später konnte man schon telefonieren und Sms verschicken. Den 1GB Tarif konnte ich allerdings noch nicht buchen, weil das Guthaben zu gering war und das Aufladen mit der hinterlegten Bankverbindung erst geprüft werden musste. Nach ca. 7 Tagen war das Guthaben von 15€ gutgeschrieben und der Tarif konnte aktiviert werden. Bei Congstar können über die Webseite die Tarife gebucht und wieder storniert werden, allerdings wird einem auf der Webseite nicht der aktuelle Guthabenstand mitgeteilt, das kann man jedoch kostenlos per Telefon erfahren z.B. *100#.

    Simyo
    Simyo hat einen sehr guten Webauftritt und der Support per Mail reagiert schnell. Aufpassen muss man nur, wenn man eine Bankverbindung hinterlegt hat, dann werden zusätzliche Tarifoptionen nicht vom Guthaben abgezogen sondern direkt vom Bankkonto. Die zusätzlichen Tarife werden somit automatisch verlängert und man kann nicht darauf spekulieren, dass irgendwann das Guthaben aufgebraucht ist und die Tarifoption nicht mehr gebucht wird. Das einzige Problem bei Simyo ist das E+ Netz. Zum Telefonieren reicht es völlig aus, aber um einigermaßen erträglich im Internet zu surfen etc. reicht es oft nicht, weil die Verbindung per 3G einfach zu schlecht ist und oft auch kein Edge Signal vorhanden ist.

    Fazit
    Vielleicht war es eine Ausnahme bei mir, aber trotzdem kann ich keinem empfehlen zu Klarmobil zu gehen, da alles zu undurchsichtig ist. Congstar ist perfekt geeignet für Smartphones mit dem D1 Netz. Simyo ist gut geeignet für wenig Telefonierer oder für Zweit- und Dritthandys. Man soll sich jedoch im Klaren sein, dass man min. einmal im Jahr bei jedem Prepaid Telefonprovider das Guthaben aufladen muss, weil sonst die Karte deaktiviert wird.

    Wie ist das Verhältnis zur Mäßigkeit?

    Montag, 2. April 2012 | 00:18 | ghost

    Bemerkenswert wie auf die 3,5 % von allen politischen Seiten eingedroschen wird, weil eine Möglichkeit verstrichen ist, um Strukturen temporär zu konservieren, die schon vor Jahren etliche Zweifel schürten. Mitarbeiter des Metzgermeisters fühlten sich wie vor den Kopf geschlagen und fielen aus allen Wolken, weil sie sich mit dem Unausweichlichem konfrontiert sehen. Interessant wäre jedoch gewesen, wie die Transfergesellschaft den Mitarbeitern 6 Monate fast das komplette Gehalt hätte finanzieren können. Pro Kopf beliefe sich das auf 6364 €, sprich 1060 € pro Monat. Ist dies auf Lohndumping zurückzuführen oder beschäftigte Schlecker nur Halbtagskräfte? Außerdem müssten Kosten für weiterbildende Maßnahmen in der Summe von 70 Mio. gedeckt werden. Eine kleine Ungereimtheit ist ferner das Wort Bürgschaft der Länder, das in diesem Zusammenhang fällt. Ist es nicht optimistisch davon auszugehen, dass eine Transfergesellschaft in der Lage ist, Gewinn zu generieren? Geschenke oder Abschreibungen wären in diesem Zusammenhang wohl eher treffender gewesen und auf eine gewisse Art und Weise hat ein Großteil der Bevölkerung auch die vollgestopften Läden vor vielen Jahren abgeschrieben. Die betroffenen Mitarbeiter sehen dies jedoch etwas anders, denn angeblich waren sie wie eine große Familie und der Rösler ist an allem Schuld!
    Anderenorts wird etwas feiner das Thema „Ampel“ erörtert; bedauerlicherweise wird diese nie eine Lebensmittelverpackung zieren. Angeblich sei der Verbraucher ohne Ampel in seiner Hilflosigkeit gefangen, die richtige Wahl beim Lebensmittelkauf zu treffen. Gottlob wurde auf die Hightech Industrie verwiesen, die nichts unversucht ließe und lässt, um schöne Verpackungen drucken zu können. Füll- und Ersatzstoffe die gut riechen, schmecken und gänzlich unbedenklich sind, ja sogar zu einem langen und potenten Leben verhelfen, bleiben wohl Stoff aus dem Märchenreich, das gleich hinter dem großen Grießberg beginnt. Gegen Ende versuchte Fräulein Naiv zu resümieren, dass eine Schachtel voll Erdbeeren doch gut gegen Krebs sei, wohl bekomm‘ s.
    Gut, dass die Verhältnisse nicht überall entrückt sind; beim Bildungsfernsehen z.B. auf Arte. Ein Choreograph tanzt nackt über den Bildschirm mit einem Dildo in seinem Allerwertesten und seine Frau tanzt gleich grazil bestückt in seiner Gegenwart. Wie vortrefflich, spiegelt sich nicht die Verhältnismäßigkeit wider in der Reduzierung des Menschen auf seine elementaren Bedürfnisse…

    Was ist das richtige Smartphone für mich?

    Sonntag, 26. Februar 2012 | 13:43 | chef

    Heute hat man die Möglichkeit aus einer riesigen Menge an Smartphones auszuwählen. Es kann durchaus passieren, dass das neue Smartphone die falsche Wahl war, weil man sich über seine Vorlieben nicht im Klaren war oder man nicht alle Informationen über das Telefon hatte.
    In letzter Zeit hatte ich hin und wieder die Gelegenheit Smartphones zu testen und es gibt einige Unterschiede die ins Gewicht fallen.

    Nun ein paar Fragen die bei der Entscheidung vielleicht helfen können:

    Muss es ein iPhone sein?
    Apple Produkte galten lange als ein Statussymbol, waren innovativ, sehr benutzerfreundlich und vom Image viel besser, weil immer anders als der Rest. Wenn man sich heute die Verkaufszahlen von iPhones ansieht, dann sieht das vielleicht etwas differenzierter aus.

    Das Produkt ist nicht schlecht, denn die Verkaufszahlen sind das beste Argument dafür, aber das hat dann nichts mehr mit Individualität zu tun, wenn jeder ein iPhone besitzt. Außerdem ist Apple, dem man ein sauberes Image in der Vergangenheit angedichtet hat, alles andere als sauber und die Produktionsmethoden sind nicht besser als bei der Konkurrenz sondern eher schlechter.
    Bei folgenden Punkten kann man die Frage beantworten mit:

    Ja:

  • Benutzerfreundlichkeit
  • teilweise noch ein Statussymbol
  • Produkte sind innovativ
  • Nein:

  • Android Apps sind ähnlich zahlreich, dafür aber im Schnitt günstiger
  • Synchronisieren nur über Software
  • Keine Speichererweiterung
  • keine Flash Unterstützung
  • noch kleines Display mit 3,5 (Konkurrenz ist bei 4,2)
  • Ist iOS besser als Android?
    Hier geht es um ein Betriebsystem für Telefone, also telefonieren und Nachrichten schreiben… und vieles mehr. Es geht nicht darum wie viel zusätzliche Hardware unterstützt wird und welche Schnittstellen bedient werden, weil es “nur” ein Telefon ist.
    Der Funktionsumfang ist daher “überschaubarer” als z.B. bei PCs, wo man versuchte irgendwelche billige Hardware zum Laufen zu bringen, die nicht von jedem System unterstützt wurde, da es keine Treiber gab und man sich diese erst mühsam beschaffen musste.

    Die Antwort lautet:
    Ist prinzipiell egal, wenn man nicht Wert auf eine bestimmte Optik legt, denn die jeweiligen Telefone werden bei beiden Systemen optimal unterstützt. Es sei denn der Hardware Herstelle meint er müsste bei seinem Android Fon einen spezielleren Weg gehen, dann kann es passieren, dass es kein Update auf eine aktuellere Android Version des Telefons gibt.

    Brauche ich immer das aktuellste Betriebsystem auf dem Smartphone?
    Nein, stabil laufen mittlerweile alle. Meistens geht es nur um Veränderungen bei Performance oder um neue Techniken, die aber nicht jeder braucht, z.B. Nfc.
    Das Standardverhalten wie Internet, Email, Apps, Telefon, Foto, Musik, Chat etc. können alle.

    Muss ich mehr als 500 € für ein gutes Smartphone ausgeben?
    Nein, es gibt schon sehr gute Smartphones ab 300 €. Als Beispiel sein das Xperia arc zu nennen:

    Was ist mir bei einem Smartphone wichtig?

  • es ist schnell und ruckelt nicht beim Blättern etc.
  • macht gute Bilder
  • hat einen guten Musik Player
  • hat eine übersichtliche und ansprechende Oberfläche
  • hat eine Speichererweiterung
  • kann als externes Laufwerk angeschlossen werden ohne Software oder Treiber
  • spielt viele Video Dateien ab
  • ist robust… wasser- und staubdicht?
  • gute Verarbeitungsqualität, ansprechende Materialien
  • Akku hält lange
  • Akku kann selbst ausgetauscht werden
  • großes, helles Display
  • gute Bildschirmauflösung
  • hat Standard Simkarten Größe, um es mit der alten zu verwenden
  • Standard Micor USB Anschluss für Laden und Datenaustausch
  • Email und Kontakte synchronisieren
  • kompakt und leicht
  • mit Hardware Tastatur
  • Wenn man alle Punkte mit Ja beantwortet hat, dann taucht ein kleines Problem auf. Ein solches Smartphone gibt es nicht. Man muss Kompromisse eingehen und es kommt darauf an auf was man am ehesten verzichten kann.

    Kamera und Musik Player
    Wer ein Telefon mit relativ guter Kamera und Musik Player sucht ist bei Sony (Ericsson) gut aufgehoben, leider ist die Bedienung und Oberfläche etwas umständlich. Außerdem sind beim Xperia arc die Knöpfe für Zurück, Home und Eigenschaften sehr abgeflacht und praktisch nur mit dem Fingernagel bedienbar. Über diese Tasten wird das Telefon auch reaktiviert und die Abflachung macht Sinn, aber wer die Sensortasten von anderen Telefonen kennt, der vermisst diese hier schmerzlich. Außerdem ist es sehr leicht und dadurch wird es schwierig, das Telefon einhändig zu bedienen. Mal schnell mit einer Hand aus der Hosentasche ziehen und was nachschauen ist ziemlich schwierig. Man braucht zur Sicherheit immer eine zweite Hand, sonst fällt einem das Teil schnell zu Boden.

    Samsung ist bei Musik und Kamera auch ganz weit vorne, aber mach viel kaputt mit den Eigenarten die es beim iPhone aufgeschnappt hat. Keine Speichererweiterung und einige Video Formate werden nicht unterstütz. Außerdem gab es in der Vergangenheit etliche Falschmeldungen was die Updates anging, aber das ist fast bei jedem Hersteller so und am Schluss kam dann doch das Update… Kies macht recht wenig Freude.

    Schöne Oberfläche und gute Bedienung
    HTC Telefone sind mit der eigenen Sense Oberfläche ausgestattet, die einiges hermacht. Dafür hat HTC z.B. bei dem HTC Wildfire S nur einen mäßigen Musik Player und einen Equalizer sucht man vergebens. Der Akku reicht grade mal für einen Tag.
    Das iPhone wäre auch ein Kandidat für Ästhetik, aber es ist ziemlich teuer. Ferner macht Apple dem Nutzer einige Vorschriften, was die individuellen Einstellmöglichkeiten etwas einschränkt.

    Robustheit
    Bei Robustheit wäre z.B. das Motorola Defy+ zu nennen. Mein Milestone von Motorola war mir lange Zeit ein treuer Begleiter. Die Verarbeitung und Handhabung war sehr gut. Wie es sich beim Defy+ verhält kann ich nicht beurteilen, dazu verweise ich auf die vielen Tests im Internet.

    Zusammenfassung:
    Mal auf die Schnelle ein Smartphone kaufen ist möglich, wenn man nur auf Apps, Internet, telefonieren, chatten und Daten- und Kontaktsynchronisation zurückgreifen möchte. Das können alle wunderbar, das ist dann nur noch eine Geschmacksfrage.
    Bei Musik Player, Kamera, Akkulaufzeit etc. muss man etwas genauer hinsehen und sich im Klaren sein was man will, denn es ist ein Trugschluss, wenn man davon ausgeht, dass in einem 600.- € teuren Smartphone alles drin ist.

    Tipp:
    Einsteiger sollten ein Smartphone mit schöner und leicht zu bedienender Oberfläche wählen. Am Anfang muss man bei Android Telefonen ziemlich viel herumklicken, wenn man noch nicht so vertraut damit ist. Wenn dann die Menüführung oder die Knöpfe komisch sind, dann ist man schnell frustrieren.
    Alte Hasen wissen in der Regel wo sie hinklicken müssen für bestimmt Einstellungen oder sie haben gleich die passende Verknüpfung oder das passende Widgets auf der Oberfläche. Die Menüführung ist dann eher eine Nebensache. Diese Gruppe wird sich eher an den Hardwaredaten wie Prozessorgeschwindigkeit, Speichergröße und unterstütze Schnittstellen/ Formate auslassen.

    Abschließend:
    Es kann nie schaden erst einmal ein Produkt selbst in die Hand zu nehmen bevor man es kauft. Im Freundeskreis oder in einem Laden, jedoch sollte man als Smartphone Anfänger nicht allen Schwärmereien verfallen, weil jedes Smartphone Schwächen hat, auch wenn es iPhone heißt. Es ist nur die Frage ob diese mit den eigenen Wünschen und Vorlieben zusammenstoßen.

    Werte im freien Fall?

    Sonntag, 15. Januar 2012 | 15:56 | ghost

    Souffleusen sind im Prinzip eine praktische Sache. Immer wenn man nicht mehr weiter weiß, kommt die unscheinbare Eingebung und man steht nicht da wie der Depp vom Dienst, weil einem der Handlungsfluss entfallen ist. Fatal wird es nur, wenn die First Flüsterfrau selbst jenseits des Handlungsstrangs flötet und der Akteur es munter nachplappert. Es ist dann auch nicht nachvollziehbar von wem der ganze Unsinn kam, vielleicht waren es nur Halluzinationen:
    Das bisschen Fliegen, Reisen und Feiern, das hat er sich redlich verdient, schließlich musste er hart dafür kämpfen! Anderswo vertieft man sich nicht in derlei kleinkarierten Gedankenspielen, da gibt die oberste Kaste Gas.
    Wer jetzt auf die Idee kommt es fände ein umfassender Werteverfall statt, kann beruhigt werden, denn die Preisentwicklung bei TV Geräten ist mehr als stabil. Als Beispiel sei das Gerät von Samsung LE32C530 anzuführen, das im Dez 2010 für 350.- € zu erwerben war. Der kecke Onlinehändler zeichnet das Gerät im Jan 2012 mit 479.- € aus und offeriert eine ganz kesse Ersparnis, weil das Gerät angeblich mal 579.- € gekostet habe. Wer in der aktuellen Währungskrise und Endzeitstimmung eine stabile Anlage sucht, sollte sich den Keller und Dachboden mit TV Geräten vollstellen, die GEZ hat da bestimmt Verständnis für. Allen regelmäßigen Pfandleihhaus Kunden sei zu raten für mehr Tsunamis und Überschwemmungen in Fernost zu beten, auch wenn Samsung aus dem schönen Korea kommt…