Times Of Grace – The hymn of a broken man

Samstag, 15. Januar 2011 | 16:44 | ghost

Was ist das denn? Obwohl die US Boys relativ zügig das Album beginnen, ist man meistens versucht, mit dem rechten Fuß das Gaspedal durchzutreten. Irgendwie lullt das niedrige Grundtempo ein und wenn die Gitarren zu knattern beginnen und das Schlagzeug losdonnert, dann läuft das innere Metronom in dem schleppenden Tempo weiter. Was soll das sein? Doom Rock? Das Tempo wird viel zu oft verschleppt und man möchte am liebsten den Buben zurufen, jetzt haut endlich mal rein. “The hymn of a broken man” ist trotz der etwas seltsamen Mischung als Debüt mehr als gelungen und sehr abwechslungsreich und farbenfroh gestaltet; es sprüht geradezu vor Kreativität. Allerdings hätten Times Of Grace öfters den Starkstrom zuschalten können, auch auf die Gefahr, dass sie dadurch in der breiten Metalcore Masse verschwinden. Jungs, schnell das habt ihr auch super drauf!