Tab, Pad oder Kindle; was ist die richtige Wahl?

Dienstag, 1. November 2011 | 16:01 | chef

Vorwort:
Ich hatte die Gelegenheit ein Samsung Galaxy Tab 3G für 2 Wochen zu testen. Dieses Gerät ist seit etlichen Monaten auf dem Markt und allerorts bekannt. In diesem Artikel wird deshalb nur teilweise auf das Galaxy Tab eingegangen, es soll viel mehr als Beispiel dienen um allgemeine Möglichkeiten aufzuführen, die mit anderen Tabs, Pads etc. möglich sind.

Kaufentscheidung:
Es gibt unterschiedliche Gründe, sich für ein solches Gerät zu entscheiden und eine der wichtigsten Erkenntnisse ist dabei, dass die Tabs, Pads und Co den Status bloßes Spielzeug längst hinter sich gelassen haben. Man kann mit diesen Geräten mittlerweile vernünftig arbeiten.

Welche Vorlieben hat man?

Lesen:
Wer keine Lust hat dicke Bücher mit sich herumzutragen kann zu jedem Gerät greifen, da auf allen Geräten eBook Reader laufen. Wer eBooks über Amazon erwerben will, installiert sich einfach die Kindle app. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere eBook Verkäufer.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit PDFs, Txt etc. Dateien auf den Geräten zu lesen. Beim Kindle besteht die Möglichkeit sich Dokumente an seine Amazon Mail Adresse zu schicken, dann werden diese Dokumente in das entsprechende Format umgewandelt und man kann seine Sachen auch unterwegs mit dem Kindle lesen.
Bei Android Geräten ist das Mitnehmen von Files und Texten wesentlich einfach. Das Gerät mit dem PC verbinden und alle benötigten Daten rüberschieben, wenn das Format nicht zu ausgefallen ist, dann können die Texte mit den schon installierten Apps gelesen werden.

Internet:
Können alle Geräte. Es ist sogar möglich mit dem Kindle über WLan ins Internet zu gehen, allerding ist die Steuerung umständlich, weil das Gerät keinen Touchscreen besitzt.

Email:
Tab und Pad haben dazu unterschiedliche Programme zur Verfügung. Es ist reine Geschmackssache, was man verwendet. Beim Kindle kann man durch die Internetverbindung auf die Webseite seines Email Providers schauen und die Emails abzurufen. Die Handhabung ist umständlich, aber wer einen Kindle hat, kann es durchaus praktizieren.

Chat:
Wer hunderte Sms im Monat verschickt, oder sogar eine Sms flat gebucht hat, sollte besser Chat Programme nutzen, google talk, icq, skype… etc. setzt aber voraus, dass man eine Modell mit 3G hat.

Spiele:
Im Android Market oder im App Store finden sich massenhaft Spiele. Auf dem Kindle können jedoch keine weiteren Programme installiert werden. Das wird sich erst nächstes Jahr mit dem Kindle Fire ändern.

Unterwegs oder nur Zuhause:
Wer im Internet surfen möchte sollte sich die Frage stellen, ob er das auch von unterwegs aus machen möchte, oder ihm eine bloße WLan Verbindung ausreicht. Mit unterwegs ist Bus, Zug, Kaufhaus… was auch immer gemeint, eben dort wo es keine WLan Hotspots gibt. Falls man unabhängig vom WLan sein will braucht man ein Gerät das 3G kann und eine Simkarte von einem Anbieter mit einem Datentarif.
Viele Programme machen erst Sinn, wenn man nicht Zuhause ist. Karten in Kombination mit GPS sind daheim eher nutzlos. Oder die Programme für Pendler wie Öffi und Railnavigator. Natürlich kann man diese auch Zuhause abfragen, aber der größte Nutzen entsteht darin, auf diese Programme von unterwegs zuzugreifen.

Synchronisation/ Datenaustausch:
Wer seine Musik auf das Gerät bringen will hat bei Android Tabs kein Problem. Wenn die Treiber installiert sind, kann auf die ganze Verzeichnisstruktur über den angeschlossenen PC zugegriffen werden. Bei IOS ist das mit mehr Aufwand verbunden, weil alles über ITunes geladen werden muss.
Kontakte, Termine etc. können z.B. mit Google synchronisiert werden. Lästiges importieren oder exportieren ist dann überflüssig, weil nur ein Google Account benötigt wird.

Daten Tarife:
Wer unterwegs Surfen will braucht einen Datentarif, am besten preiswert.
Interessant sind Tarife die im Monat nicht mehr als 15 € kosten z.B.:
Congstar: 1GB für 14,99
O2 Internet- Pack- M: 1 GB für 14,99 €
Simyo: 1 GB für 9,99 €
Ein GB ist relativ viel Traffic und wird hauptsächlich nur durch streaming von Musik oder Filmen ausgeschöpft. Durch bloßes Internet surfen und Emails abrufen, wird das eher selten ausgereizt. Deshalb kann man sich auch für 200 MB oder 300 MB entscheiden, was 5 € weniger kostet.
Das beste Netz dürfte von Vodafon sein, aber da gibt es noch keinen Tarif unter 15 €. O2 und Congstar (D1) dürften in etwas gleich gut sein. Simyo (eplus) hat ziemliche Lücken bei schnellem Zugang (Umts/Hsdpa). Es kann natürlich auch passieren, dass man in der Stadt selbst bei O2 oder D1 einen schlechten Empfang hat, was aber dann an einer ungünstigen, lokalen Gegebenheit liegt.

EBooks/ Kopierschutz:
Amazon sichert die Ebooks mit DRM, das bedeutet dass nur die Person die Bücher lesen kann, die sie gekauft hat, die Daten dazu befinden sich im Benutzerkonto; es gibt auch Plugins für Kindle Desktop die diesen Schutz umgehen, was jedoch nicht legal ist.

Datensicherheit/ Privatsphäre:
Zu bedenken ist, dass man für jedes Gerät ein Benutzerkonto benötigt. Sei es bei Amazon, bei Google oder Apple. Damit ist es für den Anbieter möglich eine Vielzahl von Daten zu erfassen. Bei Amazon läuft der ganze Internetverkehr über den eigenen Server, dadurch weiß Amazon genau, auf welchen Seiten man surft. Google und Apple machten in der Vergangenheit Schlagzeilen damit, dass sie Kundendaten sammelten. Man muss gar nicht Gps aktiviert haben und trotzdem weiß Google auf 10 m genau wo man sich aufhält nur durch die Dsl Knoten oder die Mobilfunkmasten. Man kann dadurch fast auf Schritt und Tritt überwacht werden. Natürlich relativiert sich das bei der Masse an Benutzern wieder, weil die Auswertung bei mehreren Millionen Smartphone, Tab, Pad etc. Nutzern alleine in Deutschland eine gewisse Schwierigkeit darstellt. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass Google ein Suchmaschinen Anbieter ist, der über die Technik und die Infrastruktur verfügt, schnell riesige Mengen von Daten auszuwerten.

Video Telefonie:
Mit den Tabs besteht die Möglichkeit z.B. per Skype Videotelefonate abzuhalten. Bei dem Galaxy Tab war das Bild verdreht, was man vielleicht über Einstellungen lösen könnte.
Einige Tarifanbieter weisen darauf hin, dass man den Tarif nicht für Messanger und Voice over IP nutzen darf.

Handhabung:
Ist ein größeres Display besser als ein kleineres?
Nicht unbedingt, denn unterwegs können 10 Zoll Geräte etwas unhandlich sein. Man muss sie irgendwo ablegen, oder mit beiden Händen festhalten. Unterwegs mal schnell Informationen einzuholen ist deshalb etwas schwierig. Bei 7 Zoll Geräten ist es etwas besser, weil diese noch relativ bequem in die Hosen-, Jacken- oder Handtasche passen. Es lässt sich noch ohne Probleme in einer Hand halten, aber zur Bedienung werden auch zwei Hände benötigt, denn so leicht nebenbei wie bei Smartphones, kann man mit den Tabs nicht navigieren. Da das Zoomen bei den Geräten so flüssig läuft hat ein 7 Zoll Gerät durchaus seinen Reiz. Die Bedienung über den Berührungsbildschirm ist sehr angenehm und intuitiv verständlich.
Der Kindle wird allerdings über Tasten bedient, da er über kein Touch Display verfügt.
Außerdem ist zu beachten, dass man den Blick stets nach unten gerichtet hat, wenn man das Gerät nicht über den Kopf hält. Wer mehrere Stunden in der Position verharrt wird Nacken und Rückenverspannungen kennenlernen.
Deshalb stellt sich auch die Frage, ob ein Laptop für den Hausgebrauch, nicht auch eine Option darstellt. Das Arbeiten mit richtiger Tastatur geht schneller und ist entspannter, ferner ist die Blickposition angenehmer. Außerdem sind Laptops mittlerweile preiswerter als Smartphones, Tabs und Pads.

Display/ Technik:
Zu beachten sind die unterschiedlichen Techniken. Kindle verwendet zur Darstellung E Ink. Das bedeutet, dass man eine extra Lichtquelle braucht, wenn es dunkel wird. Dafür ist die Schrift gestochen scharf und auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbar.
Bei den andern Tft etc. Displays sind stellenweise starke Spiegeleffekte gegeben und im Freien muss die Helligkeit hochgedreht werden, damit man auf dem Display noch etwas erkennen kann.

Versionen:
Es sind unterschiedliche Versionen von Android im Umlauf und demnächst kommt 4.0 dazu.
Die Android Versionen unterscheiden sich jedoch geringfügig, wenn man nicht wirklich spezielle Fähigkeiten nutzen will z.B. NFC, was aber eher für Smartphons vorteilhaft sein dürfte.

Modelle:
IPad2 (G3 ab 559 € oder nur Wifi ab 485 €)
Samsung Galaxy Tab 7 Zoll (G3 ab 370 € oder nur Wifi 290 €)
Kindle Fire (199 $)
Kindle (Wifi 99€)

Fazit:
IPads sind was Benutzerfreundlichkeit und Design angeht eine Klasse für sich, allerdings macht Apple dem Benutzer einige Vorschriften was sie dürfen oder nicht.
Android Tabs gibt es von unterschiedlichen Herstellern und man kann sich das heraussuchen was einem am besten zusagt. Das Android Betriebssystem steht dem IOS in nichts nach und die IOS Apps sind meistens auch auf dem Android Market zu haben und manchmal günstiger oder gar kostenlos.
Der Kindle ist für Personen wunderbar geschaffen, die hauptsächlich Bücher lesen und nur bedingt auf das Internet zugreifen möchten. Jedoch werden mit dem Kindle Fire die Karten neu gemischt.
Notebooks sind mittlerweile für kleines Geld zu haben. Das Arbeiten mit Tastatur und Bildschirm ist bei längerer Benutzung angenehmer, allerdings ist die Akkulaufzeit mit 4 h nur halb so lang wie bei Tabs und Pads.

Empfehlung:
Das Samsung Galaxy Tab 7 Zoll 3G hat mich auf Anhieb begeistert, weil es alle Bereiche abdeckt und außerdem noch Divx Filme abspielt und einen Steckplatz für Speichererweiterung hat, was das 10 Zoll Galaxy Tab nicht mehr bietet. Das Preisleistungsverhältnis ist wirklich sehr gut. Hier ein Test vom letzten Jahr auf cnet.

Subsignal – Touchstones

Montag, 3. Oktober 2011 | 10:00 | ghost

Falls einem die Band nichts sagt, dann fällt möglicherweise bei dem Namen Sieges Even der Groschen. Und genau da wo Sieges Even mit „Paramount“ aufgehört haben, macht Subsignal mit „Touchstones“ weiter. Es ist wirklich beeindruckend was die alten Hasen Arno und Markus von Sieges Even, für Melodien aus dem Hut zaubern. Der Rest der Band macht natürlich auch einen versierten Eindruck. Wenn man die Jungs live gesehen hat, hörte man vielleicht von Arno ganz trocken angemerkt, dass sie keine Zeit zum Üben haben und das auf der Bühne machen. Wenn man dann noch sieht, dass der Roel am Schlagzeug nach Noten vor sich hin trommelt, wird einem schnell bewusst auf welchem hohen Niveau sich Subsignal bewegen. Der Sound tummelt sich zwischen Prog Rock und Prog Metal und wird getragen von der melodiösen Gitarre und dem lieblich süßen, mehrstimmigen Gesang. Wer sich von Dream Theater und Symphony X im Stich gelassen fühlt, sollte unbedingt zu Subsignal greifen, denn das ist im Prog Bereich ganz großes Kino, besser geht es wirklich nicht.

Edguy – Age of the joker

Montag, 5. September 2011 | 14:08 | ghost

Bis zu dem Album „Rocket ride“ konnte man ohne Zweifel sofort die Handschrift von Edguy erkennen. Schon nach ein paar Akkorden hatte sich der teutonische Power Metal in die Gehörgänge gefressen. Manche mögen den Stil als etwas platt und naiv empfinden, aber er verbreitet alles andere als schlechte Laune. Auf ihrem neuen Werk „Age of the joker“ ist ein gewisser Bruch zu ihrer alten Tradition erkennbar, der sich auf dem Album „Tinitus sanctus“ andeutete. Wäre nicht der Tobi am Mikro oder würden nicht bestimmte Chorusteile gespielt, wüsste man bei einigen Liedern nicht auf Anhieb, dass es sich dabei um Edguy handelt. Ein paar Songs klingen etwas distanziert und einen Tick nach 70er Fusion, aber auf der anderen Seite gibt es Stücke die einen regelrecht anspringen; allen voran die Ballade „Every night without you“. Die Mischung aus alt und neu wird gut dargeboten was als erfolgreiches Multikulti gewertet werden kann…

J.B.O. – Killeralbum

Sonntag, 21. August 2011 | 12:43 | ghost

Da sind die Blödel- Könige aus Erlangen wieder. Auf ihrem neuen Album „Killeralbum“ musizieren sie ausgelassen wie eh und je. Mit ihrer schrägen Verdrehung von Tatsachen sorgen sie für den einen oder anderen Lacher. Auf die Spitze treiben sie es dann mit „Heimat“. Es werden Städtenamen und Regionen aufgezählt, nur um dann am Schluss jubelnd in ihrer Heimat zu landen. „Kalaschnikow“ zählt zu den Highlights auf dem Album, wobei Gewalt und Pseudo- Peace Bewegung kontrovers beäugt werden; es klingt wie ein rasierter Teletubbie. Wer schon immer mit den rosa Recken geliebäugelt hat, wird von dem aktuellen Album nicht enttäuscht, bei allen anderen dürfte ein müdes Lächeln schon als Gefühlsausbruch gewertet werden.

kein aktuelles Vid:

Roxxcalibur – Lords of the NWoBHM

Sonntag, 24. Juli 2011 | 21:25 | ghost

Bei dieser Komposition handelt es sich um eine Projekt Band, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, den „New Wave of British Heavy Metal“ wiederzubeleben und dabei in den 80ern herumstöbert. Mit Coverbands kann man schon mal Probleme bekommen, weil das Dargebotene nur ein lauwarmes Süppchen des original Suds darstellt. Roxxcalibur gehen jedoch an die Thematik mit der nötigen Ernsthaftigkeit heran, um nicht als Lachnummer zu verkommen. Wem die Haare langsam grau werden oder gar ausfallen, sollte sich „Lords of the NWoBHM“ holen, wirkt revitalisierend.

Symphony X – Iconoclast

Sonntag, 17. Juli 2011 | 11:42 | ghost

Die Amerikaner aus New Jersey gibt es bald zwei Jahrzehnte, spätestens mit dem nächsten Album. Angefangen hat es mit progressivem und speedlastigem Fantasy Metal, der aus dem Land der Elfen und Zwerge kam. Die gewaltsame Biege vollzogen die Musiker mit ihrem Album „The Odyssey“ und aus den verspielten, leicht klassisch angehauchten Melodien, wurde düsteres Gitarrengeknatter und Rassell keifte nun mehr als dass er trällerte. Der Wandel hatte zum größten Teil kommerziellen Hintergrund, da sie trotz ihrer Fähigkeiten eher wie eine Underground Band behandelt wurden. Symphony X verkörpern auf „Iconoclast“ alles was sie früher auch schon waren, jedoch mit einem klebrig düsteren Anstrich, der im Zeitalter der Depressionen möglicherweise besser auf Gegenliebe stößt. Irgendwie hegt man dennoch die Hoffnung, dass die Band zu ihrer Lieblichkeit zurück findet, weil Ansätze erkennbar sind „When all is lost“. Jedoch klingen Symphony X noch immer wie ein verirrter Ritter in Blechrüstung, der durch sein Schloss wankt und mit dumpfem Klirren die Wände streift, auf der Suche nach dem verlorenen Turmfräulein.

Live:

gleicher Song, besser Qualität, kein Vid:

Android vs. WebOS

Sonntag, 3. Juli 2011 | 17:06 | chef

Vorgeschichte:
Auf meinem Milestone habe ich das Android Update 2.2.1 eingespielt und das Ergebnis war nicht wirklich gut, auch als das Telefon wieder funktionierte.
Nachdem das Pre Plus unter 160 € kostet, musste ich nicht lange überlegen, um WebOS zu testen. Alternativ hätte ich auf das Pre 3 warten können, aber über 400 € für ein unfertiges System auszugeben war mir dann doch etwas zu viel. Das Pre 2 entspricht dem Pre Plus, aber wird mit WebOS 2.0 ausgeliefert, statt 1.4.5, was aber keine Rolle spielt, da Updates für das Pre Plus auf WebOS 2.1 verfügbar sind.
Machen wir gleich mal eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.

Android:

    Vorteile:

  1. viele gute Apps (Öffi, Railnavigator, gStrings etc.)
  2. Akku hält nach dem Update 2.2.1 viel länger (im Standby mehr als 4 Tage)
  3. intuitives Menü für Einstellungen
  4. praktische Widgets und Links die auf dem Desktop angelegt werden können
    Nachteil:

  1. Telefon wurde stellenweise recht langsam
  2. Home Button reagiert manchmal gar nicht
  3. durch das Update hat sich Google regelrecht ausgebreitet
    diese Apps lassen sich nicht mehr deinstallieren (Places, Navigation, Latitude, Facebook, Spracherkennung); bei den alten Android Versionen war es möglich Maps zu nutzen aber Places, Latitude etc. zu deinstallieren
  4. der interne Speicher wird dadurch regelrecht zugemüllt
  5. für weitere Apps muss man erst andere Apps deinstallieren
  6. ständig laufen irgendwelche Programme im Hintergrund, obwohl man diese beendet hat

WebOS

    Vorteile:

  1. guter Browser
  2. sehr gute Synchronisation mit so ziemlich allem was man finden kann
  3. das Display ist sehr angenehm, weil selbst bei direkter Sonneneinstrahlung der Text gut lesbar ist. Der Hintergrund wird dann leicht grau und man hat das Gefühl als würde die Schrift darüber schweben, wie zwei Schichten die übereinander liegen.
  4. pReader App mit der man txt, palm doc, azw, html etc. betrachten kann, das Gute daran ist der Autoscroll und dass man den Hintergrund auf Schwarz stellen kann
  5. sehr guter Email Client, den man mit jedem Provider nutzen kann, was bei Android etwas anders gehandhabt wird. Wenn man nicht Google Mail verwendet, dann muss man sich mit den eher schlechten Mail Apps zufrieden geben
  6. die Handhabung durch Wischbewegungen zum Schließen oder Löschen ist genial; noch nie hat man sich so über Spam gefreut, den man mit einem kurzen Wischer nach rechts im Mailclient beseitigt
  7. die Kamera macht selbst bei schlechtem Licht relativ gute Bilder (die Milestone Kamera, liefert nicht einmal bei optimalen Verhältnissen passable Bilder)
  8. durch den Touchstone wird das Laden noch leichter und man kann dadurch den Präsentations Modus verwenden
  9. Programme können geschlossen werden und laufen nicht im Hintergrund weiter
  10. kein Platzproblem bei Apps, weil es einen großen Speicher gibt
  11. einfach drauflos Tippen ohne Programme starten zu müssen, WebOS zeigt dann die Ergebnisse an
    Nachteile:

  1. WebOS ist relativ nackt am Anfang, man muss sich erst Patches über Preware installieren
  2. keine virtuelle Tastatur
  3. keine Tastaturbeleuchtung nach Update zu 2.1 (erst durch Patch)
  4. mache Buchstaben und Zeichen sind mit der Umschalttaste schlecht einzugeben (z.B. ä, ß )
  5. Akku hält fast nur einen Tag, wenn das Netz wechselhaft ist, dann kann der Akku auch schon mal nach einem halben Tag leer sein. Warum auch immer… vielleicht wird dann zu oft nach einem Netz gesucht
  6. wichtige Einstellungen können nicht gemacht werden z.B. GSM (nur 2G oder komplett ausschalten); nicht jeder hat einen Datentarif und will nur Wlan nutzen
  7. Ein Einstellungsmenü gibt es nicht nur ein paar Programme z.B. Wlan, Töne, Bildschirm… etc.
  8. zwar kann man einiges mit den Patches über PreWare lösen, aber die Akkulaufzeit wird dadurch noch schlechter

Zusammenfassung:
Das Android System hinterlässt einen ausgereiften Eindruck und man kann es mit vielen brauchbaren Apps „aufgerüstet“. Ein Teil der Probleme, die ich mit dem Milestone habe sind bei anderen Android Smartphones nicht gegeben. Die Handhabung vom Pre Plus ist genial und mach Spaß, leider hat man das Gefühl, dass das WebOS noch eine Baustelle ist, weil man erst Preware installieren muss, um die nötigen Patches etc. zu bekommen.

KO Kriterien:
Bei Akkulaufzeit, Apps und Einstellmöglichkeiten hat Android eindeutig die Nase vorne, was etwas schade ist, weil man das Pre trotz seiner Macken schnell liebgewinnt. Hoffen wir, dass HP die nötigen Impulse setzt, dass das WebOS in Zukunft mehr überzeugen kann.

Black Stone Cherry – Between the Devil & the Deep Blue Sea

Samstag, 11. Juni 2011 | 13:21 | ghost

Die Musiker aus Kentucky, klingen auf ihrem neuen Album „Between the Devil & the Deep Blue Sea“ weniger southern, weil statt dem Blues eher Pop- Rock Elemente Einzug erhielten. Klangen die Musiker auf ihren vorherigen Alben noch etwas kantiger hat man das Gefühl, dass sie für das Radio etwas zurecht gebürstet wurden. Alles hört sich so schön gerade und mainstream an.
Letzte Woche bei Rock im Park haben Black Stone Cherry vor All That Remains gespielt, was im Vorfeld Zweifel schürte, ob das gut geht. BSC teilte aber ordentlich aus und es gab reichlich auf die Ohren, es klang um Welten härter als auf ihren Alben. Hätte man so gar nicht erwartet und war ziemlich überraschend, aber Live sind die Gesetzte eben etwas anders.
Wer eine eingängige Rockscheibe sucht ist bei „Between the Devil & the Deep Blue Sea “ genau richtig, denn die ist so geschmeidig, die fließt gleich mit Cover ins Ohr.

Born of Osiris – The discovery

Sonntag, 15. Mai 2011 | 11:21 | ghost

Die Jungs aus irgendeinem Kaff im mittleren Westen teilen amtlich aus auf ihrer neue Scheibe „The discovery“. Es fühlt sich an wie eine schallende Backpfeife, erst knallt es und dann sieht man die Sternchen fliegen. Liegt wohl auch an der Mischung aus Death, Prog und kosmischen Synths. Die kleineren Schwachpunkte an der Scheibe sind, dass der Ronnie ohne Strich und Komma herumschreit und sich die Songs ähnlich sind. Das ist eigentlich nicht schlecht, da die Songs randvoll mit Hörerlebnissen sind. Dadurch erschließen sich die Songs aber nicht sofort und es bleibt nur ein ordentlichen Knall hängen, aber der ist dafür schön saftig. Getrost kann man als begeisterter Jünger Mt 5:39 befolgen… Amen

Noch mehr tot als tot?

Dienstag, 3. Mai 2011 | 10:18 | ghost

Seit gestern früh jubelt die Welt über ein längst überfälliges Ereignis, wie manche meinen. Man muss endlich zu der Vergänglichkeit stehen und nicht nur Jahre lang darüber diskutieren und fleißig dementieren. el presidente Obama macht jetzt endlich den Deckel drauf und schenkt dem Gejagten eine Bestattung streng nach islamischer Art. Verdient hat er es sich auf jeden Fall, als ehemaliger Angestellte, wie Fidel Castro feststellte, obwohl die CBS Quelle verschwunden ist. Ob der Untergetauchte nun wirklich versenkt werden kann, weil er möglicherweise gar nicht mehr verfügbar ist, wird beim Wiederauftauchen dieser Webseite unwichtig. Wem die Denise bisher verheimlicht wurde, kann sich hier von seiner Bevormundung befreien und vielleicht auch in den Jubelchor einstimmen, denn nicht nur el Obi findet eine Lösung, wenn sich keiner dafür gefunden hat oder es schon zu lange vernachlässigt wurde.

Milestone – Android 2.2 (Froyo) Teil 2

Donnerstag, 28. April 2011 | 12:05 | chef

Am nächsten Tag war ich ziemlich überrascht, dass das Telefon wieder funktionierte. Ich habe das Milestone über Nacht weiterlaufen lassen ohne wlan.
Eine schlüssige Erklärung, warum es wieder geht, ohne dass ich etwas gemacht habe, habe ich nicht. Möglicherweise musste irgendwas synchronisiert werden oder irgendwelche Prozesse im Hintergrund waren nicht abgeschlossen. Die Aktivierung von der automatischen Synchronisierung wurde von mir gleich nach dem Update mehrere Male gemacht, ohne Verbesserung, das war es wohl nicht.

Jetzt kommen die wirklichen Neuerungen, nachdem alle Funktionen beim Milestone wie telefonieren, herunterladen vom Market etc. wieder gehen:

  • Adobe Flashplayer kann installiert werden
  • Wecker ist übersichtlicher, einfaches Ein- / Ausschalten
  • Das Uhr Icon ist neu, damit kann man eine Standardseite aktivieren. Auf der Seite wird die Uhrzeit, das Wetter und Knöpfe für Player, Wecker und Fotos angezeigt. Diese Seite kann man sehr dunkel machen und in Verbindung mit Screen timeout deaktiviert, hat man seine Tischuhr
  • Der Vibrationsalarm wird nur noch über das Menü eingestellt. Das ist gut, weil man beim lautlos stellen mit der Wippe über die Vibrationseinstellung drüber musste. Jetzt kann man gleich sagen, ob das Telefon vibrieren soll oder nicht
  • Am Browser wurde was geändert, weil jetzt beim Wiederstarten die letzte besuchte Seite angezeigt wird. Schneller ist er für meine Begriffe nicht geworden
  • Neue Anzeige (andere Symbole) beim Reaktivieren, sieht jetzt noch eckiger aus
  • 3G Mobile Hotspot, hab ich jedoch noch nicht getestet
  • es können Programme auf die SD Karte verschoben werden. Die Programme die viel Speicher benötigen z.B. Google können nicht verschoben werden und beim Verschieben wird nicht alles verschoben sondern die Größe reduziert sich nur um die Hälfte. Außerdem gehen durch das Verschieben die Widgets verloren, falls vorhanden
  • Neues Google Wetter Widget, mit News und anderen Infos… mir gefällt das Widget von Wetter.com jedoch besser
  • veränderte Bildschirmtastatur, mit Knopf für Spracheingabe und Smileys
  • Das sind nur die Neuerungen die mir aufgefallen sind, hier gibt es noch weitere Infos zu den Veränderungen


    Zwei kleine Probleme
    gab es noch, die man aber ganz leicht lösen kann:

  • Nach dem Update waren meine ausgewählten Klingel- und Alarmtöne nicht mehr gesetzt, da hilft dann die App Rings Extended, weil es sonst keine Einstellmöglichkeit gibt.
  • der Standard Player kann nicht auf die Mp3s auf der Speicherkarte zugreifen, oder er findet sie nicht. Es gibt eine recht gute App namens MixZing, die den Player ersetzten kann. Da hat man auch nicht das Problem, dass nach jedem Kopieren von Musik ein kompletter Scan auf die Verzeichnisse gemacht wird, was bei mir schon mal über 1h gedauert hat.
  • Zusammenfassung:
    Außer dem Flash Player, der jetzt läuft, sind keine wirklich großen Veränderungen gemacht worden. Ich finde auch nicht, dass das Android mit der neuen Version schneller läuft. Was auffällt ist, dass der interne Speicher immer weniger wird. Ist auch nicht wirklich gut, weil bei mir zuvor schon Platzmangel war.
    Subjektiv ist der Empfang besser geworden und der Stromverbrauch hat sich reduziert. Das kann ich aber nach zwei Tagen nicht wirklich sicher sagen.

    Fazit:
    Wer bisher mit der Version 2.1 zufrieden war, sollte sich nicht den Stress antun und 2.2 installieren. Nach dem Update hatte ich massive Probleme, zwar waren die am nächsten Tag weg, aber ich gebe euch keine Garantie, dass das bei euch auch so läuft. Besser noch warten bis ein stabileres Update von Motorola rauskommt.

    Motorola Milestone – Android Update 2.2 (Froyo)

    Dienstag, 26. April 2011 | 23:37 | chef

    Ich habe das Update nur eingespielt, weil ich endlich den Adobe Flashplayer installieren wollte, weil dieser unter der Androidversion 2.1 nicht läuft. Ja, das war ein Fehler, da das Update nur massenhaft Fehler produziert.

    Das sind die Neuerungen:
    - keine Downloads gehen mehr über den Market
    - es können keine Telefonate geführt werden (oder der Anruf wird z.B. nach 10 min ausgeführt)
    - es passieren reihenweise Abstürze
    - alles bewegt sich nur noch in Zeitlupe, wenn überhaupt
    - der Wecker ist unbrauchbar, da man nichts einstellen kann
    - der Standard mp3 Player funktioniert nicht mehr
    - etc.

    Positives:
    - hin und wieder laufen die Apps, wenn diese nicht abstürzen
    - das Wlan geht noch
    - ab und an werden die Widgets richtig angezeigt (z.B. Player, Stromsparmodul, Zeit etc.)
    - das Milestone fährt bei jedem Neustart wieder hoch

    Das ganze hört sich jetzt recht zynisch an, aber das ist wirklich so bitte. Das Update ist totaler Schrott. Die Probleme gibt es schon mehrere Wochen und trotzdem kann man den Mist noch über die Motorola Seite herunterladen, ohne dass auf diese Probleme hingewiesen wird.

    Fazit:
    Bloß die Finger weg von dem Update!
    Möglicherweise muss ich das Milestone auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, da man momentan nicht auf 2.1 zurückkommt oder ich verwende mein altes Telefon wieder, bis ein vernünftiges Update herauskommt.