Linkin Park – A Thousand Suns

Samstag, 30. Oktober 2010 | 16:40 | ghost

Die Schar der Hörer, die herumjammern, dass “A Thousand Suns” nichts mehr mit den Chart Stürmern aus LA gemein hat, haben ihren Musikgeschmack so kultiviert, wie ein täglicher Fastfoodjunkie. Bei Linkin Park waren schon immer Elektro- und Hip Hop Elemente vorhanden. Am Songwriting hat sich wenig geändert, nur die Interpretation wurde abgewandelt. Mark schreit jetzt weniger herum und die Gitarren sind jetzt meistens dezent im Hintergrund. Somit kann endlich mal die ganze Kreativität von Linkin Park erblühen. Bei dem Album zeigt sich wer ein wahrer Linkin Park Fan ist und wer zu den dummen Charthörern zählt, die ihren Geschmack an den Top 10 festmachen. Der Absturz aus den Album Charts passierte relativ schnell, nachdem Linkin Park in vielen Ländern auf Platz 1 eingestiegen war, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass die breite Masse der Konsumenten nur noch in Schubladen denkt und auf Dosenfutter steht. Das ist eine der Scheiben, die einen auch ohne laute Gitarren mitreißt, weil das Genre bei dem genialen Songwriting völlig egal ist.

Die gelbe Gefahr ;)

Donnerstag, 28. Oktober 2010 | 14:13 | bluenote84149

China ist ja letztens immer wieder für Schlagzeilen gut, aber der Erfolg eines so ambitionierten Projekts ist doch eine Erwähnung wert und wird die Amis ganz schön wurmen, durfte doch seinerzeit der Apple Macintosh G5 mit 64 Bit-Architektur u.a. nicht nach China exportiert werden, da er so schnell war, dass er als Waffe galt. Jetzt habt ihr eueren Dreck im Schächtele, die Chinesen bauten sich eben selber einen.

The World’s Fastest Supercomputer Now Belongs to China

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Klon- Fleisch ade?

Mittwoch, 27. Oktober 2010 | 22:07 | ghost

Einige können sich bestimmt noch an die drollige Dolly erinnern; der Tiergott habe sie selig. Wer jetzt meint, dass damit das Thema Klonen beendet ist, der ist nicht nur auf dem Holzweg, sondern sollte besser in dem Irrglauben bleiben, denn die EU will zwar etwas dagegen unternehmen, aber eine Unterscheidung, ob geklont oder nicht, ist kaum möglich. Es kann somit durchaus sein, dass der Rinderbraten, den man an Weihnachten fröhlich verputzt, einem an Ostern als Roulade wieder begegnet. Da bleiben wir doch besser bei dem Gammelfleisch, denn das hat wenigstens ein Verfallsdatum.

D’Stoinerne Männer – Ja, woisch

Samstag, 16. Oktober 2010 | 11:01 | ghost

In Bayern gibt es eine Stadt, Augsburg, in der ein komischer Dialekt gesprochen wird. Die Steinernen Männer, nehmen die Augsburger Mentalität, die als launisch und eigenbrötlerisch bezeichnet werden könnte, auf die Schippe. Musikalisch haben sie sich “Voyage Voyage” zur Brust genommen und singen über recht unbedeutende Dinge. Sie besingen das Biertrinken, Straßenbahn fahren, das Volksfest und andere sinnfreie Inhalte und stellen fest, dass man nach zehn Bier betrunken ist, und es ihnen egal ist, wenn andere kein Bier trinken. Wer schon immer mal wissen wollte wie die Augsburger sind, der würde hier einiges erfahren, wenn er nur die Sprache verstünde. Ein wirklicher Leckerbissen für jeden der sich in der Region etwas auskennt, der Titel bedeutet sinnigerweise: “ja, weißt du”.

Letzte Instanz – Heilig

Samstag, 2. Oktober 2010 | 14:23 | ghost

Auf dem neuen Werk “Heilig” der Dresdner ist noch immer eine Portion Subway to Sally drin, allerdings klingen die Songs nicht so düster wie bei der Konkurrenz aus Potsdam und besitzen eine angenehme Strahlkraft. Mit dem Cover haben sie sich aber keinen Gefallen getan, weil man damit eher billigen Ecstasy Krach assoziiert. Das hat mit dem Musikstil von Letzte Instanz nichts zu tun, denn der mittelalterliche Folk Rock kommt relativ sanft und feinsinnig daher. Bis auf das Artwork ist alles recht gut gelungen und alle Burnout gefährdeten sollten sich von “Unsichtbar” inspirieren lassen.