Eluveitie – Everything remains (as it never was)

Samstag, 24. April 2010 | 19:10 | ghost

Die Scheibe der Schweizer ist jetzt gut zwei Monate alt und verblüfft noch immer bei jedem Durchlauf. Es ist eine glasklare und astreine Produktion und alle Instrumente fügen sich dermaßen harmonisch zusammen, dass man nur verwundert schauen kann. Selbst das wirre Gepfeife mit einer Blechflöte, macht Spaß zu hören. Da passt jede Note wie Arsch auf Eimer. Früher klangen die Musikanten auch schon gut, aber stellenweise war es einfach zuviel und ein einziger Soundbrei, was auf “Everything Remains” erfolgreich abgestellt wurde. Metalbands die im Folklore-/ Mittelalterbereich wildern, gibt es viele aber keine kommt so authentisch wie Eluveitie rüber. Wer gerne mal wissen will, wie das Mittelalter klänge, wenn sie damals schon Strom gehabt hätten, sollte sich die Filmchen einverleiben.

ELUVEITIE-Thousandfold

Subway to Sally-Sieben

In Extremo-Spielmannsfluch

HAGGARD-All’inizio È La Morte

SALTATIO MORTIS-Ebenbild

Hassliebe – Niemandsland

Dienstag, 20. April 2010 | 01:51 | ghost

Die drei Jungs machen mächtig Dampf auf ihrer aktuellen Scheibe “Niemandsland“. Wer über den Verlust der Onkelz noch immer nicht hinweg ist, der findet bei Hassliebe mehr als nur Trost, denn alles klingt recht frisch, unverbraucht und trotzdem vertraut. Auf dem Album merkt man nicht viel davon, dass nur Kurt die Gitarre bearbeitet. Ein wirklich amtlicher Deutschrock mit gewissen Punkeinflüssen.

Melissa auf der Maur – Out of your Mind

Mittwoch, 14. April 2010 | 19:23 | ghost

Na, grad die kleine Wanze bemüht? Der seltsame Namen ist keine Fiktion der Kanadierin, sondern geht auf einen Schweizer Wasserlauf zurück. Melissa ist nicht mehr die Jüngste und durfte sogar schon mal bei den genialen Pumpkins aushelfen, aber trotzdem hat sie noch immer etwas Rebellisches und Provokantes in ihrer Stimme, wie eine kleine Rotzgöre. Im Punkbereich könnte sie sich locker austoben, doch “Out of your Mind” ist eher alternativ anzusiedeln. Manchmal klingen die Melodien verträumt mit einem Schuss Melancholie, doch eingängige Riffs sorgen für die notwendige Härte um nicht völlig in den Pop Bereich abzudriften.

Avatar – Avatar

Samstag, 10. April 2010 | 11:20 | ghost

Auf ihrer neuen Scheibe machen Avatar, nicht zu verwechseln mit der Band gleichen Namens aus Rumänien, keine Gefangene. Wer auf Göteborg steht, der wird “Avatar” lieben. Zum näheren Kennen lernen kann man der Frontsau Johannes im Studio über die Schulter hören und in Jubelstürme ausbrechen oder vor Schreck davonlaufen. Wer meint, dass es In Flames oder Dark Tranquillity auf den letzten Alben etwas an Inspiration gefehlt hat, kann sich neuen Input bei den Melodic Metallern aus dem schönen Schweden holen… ;-)

Zeromancer – The death of romance

Freitag, 9. April 2010 | 20:56 | ghost

Wenn Rock auf Wave trifft muss nicht unbedingt Gothic rauskommen. Auf “The death of romance” ist der Synth Teppich nicht mehr ganz so dicht wie früher und verschmilzt mit den Gitarren zu einer Einheit. Die Songs klingen dadurch runder und einen Tick rockiger. Wer bei dem Cover die Lena in Strapse auf der Couch liegen sieht, der sollte dringend zum Augenarzt!

Wo bleibt der Auswurf?

Donnerstag, 8. April 2010 | 17:53 | ghost

Bei solchen Berichten und Zahlen reibt man sich die Augen. Wer jetzt gerne wieder Mopeds verschenken möchte, weil jenseits der Ausbildung dieser Mangel irgendwann durchschlagen wird, dem sei eine interessante Entwicklung zu empfehlen. Welche Bedeutung muss man diesen Bildern und Grafiken in Zukunft beimessen? Vielleicht eine geringere als beabsichtigt, denn die trächtigen 1850er sind näher als erwartet, speziell das Jahr 1859. Wenn es dann Satelliten vom Himmel regnet, hätten viele wieder etwas mehr Muße für Gartenarbeit.

Volksverschleimung?

Donnerstag, 1. April 2010 | 20:26 | ghost

Man hat sich daran gewöhnt, dass namhafte Internetseiten ihre Meldungen aus dem ddp Pool generieren. Umso erfreulicher ist es, wenn konträre Meinungen auftauchen und z.B. Lidl gut dasteht, oder vor einer Zinserhöhung bibbern muss. Bei all dieser monotonen Vielfalt wäre es ratsam, es Kavin James gleich zu tun, um dem geballten Wissensdruck stand zu halten. Oder man entschlösse sich bei Praktika mehr auf kleine Mädchen zurückzugreifen, die bei Musik, Gesang und Tanz eine passable Figur machen, weil willig sind sie alle irgendwie, denn auf Generation Praktikum folgt angeblich Generation Porno… hooray!