ETERNAL TANGO – Welcome to the golden city

Sonntag, 28. März 2010 | 12:23 | ghost

Na, was sagt man dazu. Der nächste Stadtstaat der im Untergrund für Wirbel sorgt. Statt Gummi und Stahl gibt es mit “Welcome to the golden city” schmackhaften Alternative Rock zum Export. Wer bisher konfessionslos war, findet sich in der Gemeinde des vielschichtigen Rocks wieder. Golden City ist unplugged nicht minder interessant.

Bio, na und?

Samstag, 27. März 2010 | 10:59 | ghost

Es ist gar nicht verkehrt dem Menschen seine Lebensgrundlage wieder etwas näher zu bringen, weil der Konsum von Fertigkost aus Kästen, mit oder ohne Kühlung, stetig steigt. Kein Wunder also, dass Pro Sieben gestern, im grünen Gewand, das alljährliche Süppchen kochte. Wie es scheint, ist das philosophieren über das Grün, auch in den Köpfen der besser Betuchten angekommen. Öko ist keine Bewegung mehr, sondern Zeitgeist, wie uns die Schokoladenriegelwerbung beweist. Wer dabei seinen kleinen Hunger entdeckt hat, aber gerne auf heimische Tierarten zurückreifen möchte, der darf mit gutem Gewissen den Konzepten von Herrn Fricke und Herrn Schweisfurth lauschen, denn Bio schmeckt besser, was Sir Paul vielleicht noch nicht feststellen konnte. Zu begrüßen ist es allemal, wenn Menschen für das Wohl von Vierbeinern eintreten, auch wenn es dabei nur um den berühmten Strohalm geht, an den man sich klammert.

Van Canto – Trible of Force

Freitag, 19. März 2010 | 17:40 | ghost

Anno 1998 hat J.B.O. auf “Meister der Musik” mit Jump den Vogel abgeschossen. Wem nichts auffällt sollte mal das Original bemühen. 2006 kamen die nächsten, die mit ihren Stimmen Musikinstrumente imitierten und nur ein Schlagzeug im Hintergrund scheppern ließen. Für Gitarrenfetischisten ist das zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber auf dem Wacken Konzert hatte das Publikum sichtlich Spaß. Bei ihrem aktuelle Album “Trible of Force” ist der Sound noch fetter und man hört Gitarrensoli wo eigentlich keine sind.

Machinarium

Dienstag, 16. März 2010 | 23:25 | chef

Wie zukunftsfähig ist Flash? Im Fall von Machinarium sehr, aber es kann etwas problematisch werden, weil Google einen sehr entscheidenden Schritt gehen könnte. Flash kann trotz nerviger Werbung und stellenweise unvorteilhafter Prozessorauslastung Spaß machen, wie auch bei Machinarium zu sehen ist.

Michael Angelo Batio

Samstag, 13. März 2010 | 10:51 | ghost

Da war wohl jemand nicht ganz ausgelastet und zimmerte sich noch ein paar Gitarrenhälse zusammen, um wie ein Irrer darauf herumzurutschen. “No Boundaries” hat schon 15 Jahre auf dem Buckel, aber klingt trotzdem noch recht frisch und lebendig, was auch an seiner Fingerfertigkeit liegen mag. Auf seinem aktuellen Album “Hands Without Shadows 2” covert er meisterlich etliche Künstler.

teuflischer Segen der Technik?

Freitag, 12. März 2010 | 19:23 | ghost

Freud und Leid liegen oft sehr dicht zusammen. Problematisch ist dabei, dass weder Laien noch Fachleute die Resultate wirklich abschätzen können, weil nach dem üblichen Prinzip verfahren wird, erst Thesen aufstellt und dann diese beweisen oder widerlegen. Cern sucht unter anderem nach den Higgs- Teilchen. Der Erfolg bei der Umsetzung wird jedoch in Wort (ab 35:00) und Schrift von Herrn Rössler angezweifelt. Wer da eine Verschwörung wittert, soll sich lieber den Wasserspielen mit und ohne Bikini widmen.

Miezen Parade

Mittwoch, 10. März 2010 | 00:18 | ghost

Der Trick die Aufmerksamkeit durch Damen zu erhaschen, bei relativ nüchternen Dingen, hat Tradition in der Werbung. Auch technische Errungenschaften werden durch Frauen noch farbiger. Dabei ist es nicht weiter von Belang, dass sich Daniela Wolf bei der Moderation auf das beipflichtende Ja beschränkt und ihr Kollege verbal präsenter ist, denn sie glänzt mit ihrer fröhlichen Erscheinung. Eine nicht minder interessante Dame ist bei ihrem Gastauftritten in der Serie “That ’70s Show” durch etwas mehr Text aufgefallen. In diesem Serienteil trifft sie auf ihre alten Freunde, macht Yoga, klärt die verwandtschaftlichen Verhältnisse, flirtet und macht Eric glücklich. Wer jetzt denkt, eine Steigerung wäre ausgeschlossen, der irrt. Brittany Daniel hat noch eine Zwillingsschwester… oh mein Gott!

Wig Wam – Non Stop Rock and Roll

Donnerstag, 4. März 2010 | 17:45 | ghost

Den etwas zu heiß gebadeten Musikern aus Norwegen, die den Eurovision Song Contest rockten, ist auf ihrem aktuellen Album etwas die Luft ausgegangen, aber an “In My Dreams” erinnert man sich gerne zurück. Mal sehen ob Sharyhan das Land der Wig Wams besuchen darf.

südländische Blüten

Montag, 1. März 2010 | 21:22 | ghost

Nach wenigen Jahren der Restaurierung ist der Anblick der Akropolis wieder ungetrübt, was man von deren Heimat zur gegebenen Zeit noch nicht behaupten kann, denn Steuerhinterziehung und Streiks sind nationaler Volkssport. Ferner wird ein Großteil von Leistungen mit zusätzlichen Annehmlichkeiten erkauft, was das Bild der Bananenrepublik gänzlich abrunden. Es gilt noch viele Dinge zu bewegen; schön wenn man dabei so einen kühlen Kopf bewahren kann.