Chloroform und Chlorophyll

Montag, 28. September 2009 | 11:13 | ghost

Interessante Gegebenheiten spielten sich in den Kreisen ab. Die eine ist drin und der andere nicht. Wirklich bemerkenswert ist, dass 14,6% über die Liste einziehen darf und 29,9% draußen bleiben muss. Vielleicht lag es auch daran. Wen das ernüchternde Voting betäubte, sollte eine Packung Brause öffnen und sich daran erfreuen, dass auch Berichterstatter häufig übergangen werden.

subjektive Farbenlandschaft

Freitag, 25. September 2009 | 00:04 | ghost

Um die Sozialen sammeln sich die Groupies. Die eine umwirbt den Steini und der andere schnorrt beim Münte. Eigentlich hätte Frau N. auch jemand verdient, der ihr freundlicher gesonnen ist. Diese Begeisterung für politisches Schaffen ist nicht ganz unverständlich, denn immer wieder sind rhetorische Höchstleistungen zu bewundern. Bedauerlicherweise ist die personifizierte Wortgewalt in keinem Wahlwerbespot mehr zu sehen und man muss sich mit Dingen zum Thema Sinn, Spiritualität und nichts abspeisen lassen. Der Pogo Tanz konnte dem Wahlausschuss ganze zwei Stimmen abringen. Entweder man hat eine Meinung oder man kreuzt wo anders herum…

Iren machten die Schotten dicht!

Mittwoch, 23. September 2009 | 00:35 | ghost

Das kleine Pflänzchen wuchs die letzten Jahre tüchtig. Selbst Taranis hatte Erbarmen und die Kartoffelfäule wurde auf das Festland verbannt. Die Angelrute wurde in einer wahren Meisterleistung von Herrn F. ausgeworfen. Seiner Heldentat wird allerdings wenig Begeisterung beigemessen. Herr B. der strategische Brillanz bewies hat sich eine Auszeit in Spanien genommen. Auch jeder der nicht an die Apokalypse glaubt kann sich in die berauschende Flut stürzen…

die Plätze werden langsam knapp!

Samstag, 19. September 2009 | 15:15 | ghost

Wer seine Reisen plant sollte sich darüber im Klaren sein, dass über 90% der Herbergen belegt sind. Dies gilt im Speziellen für die USA aber auch für Deutschland. Den Ausflug in den Wiesnstaat muss man sich gut überlegen, denn es werden Betten eingestellt. Nüchtern betrachtet sehen die Zahlen noch geselliger aus. Ein weiterer Grund gegen staatliche Unterbringung ist die Launenhaftigkeit der Mitbewohner. Um Willkür zu vermeiden lebt man besser friedlich auf einer Farm und huldigt andernorts der exekutive Rechtschaffenheit

im Tiefflug der Sinne

Donnerstag, 17. September 2009 | 21:00 | ghost

Schön trinken ist wenig effektiv und der Geldbeutel wird dadurch auch nicht voller. Eine ganz neue Perspektive ist schön lesen. Einfach die Getränkekarte im Flugzeug rauf und runter lesen und schon ist die Mitreisende ein wahrer Augenschmaus. Die Schallmauer beginnt dann zu wackeln, wenn sich herausstellt, dass es die “Princess of Beer” ist; es funktioniert selbst vor Gericht. Ob das im umgekehrten Falle auch klappt ist nicht ganz eindeutig. Frauen benötigen außer visuellen Reizen auch eine gewisse finanzielle Grundsicherung. Dies muss berücksichtigt werden, wenn man die andere Betthälfte mit seinem Lebendgewicht an Frauen ausgleicht. Besser man nimmt nur einen Pfannekuchen, das reicht völlig…

wirre Fratzen der Vergangenheit

Dienstag, 15. September 2009 | 18:50 | ghost

Eric, die Inkarnation aller Zweifler, streut Gerüchte die einem die Haare aufstellen. So ganz alleine ist er mit der Darstellung allerdings nicht und im Amazonas findet man auch was zum Lesen. Selbst unter den eigenen Leuten gibt es andere Kräfte, die nicht nur im wahren Norden gerne diskutieren und dabei recht radikale Thesen vertreten. Dieses Gebäude reduziert die Diskussionsfreude leider auch nicht. Die Wahrheit hört sich wohl auf jedem Instrument anders an…

vitaler Endspurt

Dienstag, 15. September 2009 | 00:08 | ghost

Nach der Menopause ist der Appetit meistens nicht gestillt. Deshalb stehen die Zeichen gut, dass sie das doppelte Dutzend voll bekommt. Eine Generation unter ihr macht man sich diesbezüglich auch Gedanken. Die Kommunikationsbarrieren dürften bei diesem Thema nicht immer leicht zu umgehen sein. Jedenfalls sind Differenzen auf einer fairen Basis lösbar, wie es uns die große Kathi bewies, denn keiner ihrer persönlichen Betreuer kam je zu Schaden. Ja, selbst in Hamburgs schönster Straße lebt man sonntags in völliger Eintracht

soziale Bauchlandung

Montag, 14. September 2009 | 15:18 | ghost

Willys Buben proben den Ernstfall; es glückte mit Schaum und ohne Stützräder. Angebracht war die Übung aufgrund neuer Erkenntnisse. Falls es beim überregionalen Voting zum Negativrekord der 50er Jahre reicht und die Genossen bäuchlings nach Gründen schnappen, kann sich Herr M. auf dem Rücken liegend von Frau S. trösten lassen, denn der parteiliche Verjüngungsprozess hat durchaus Tradition.

remissierte Rekonvaleszenz (3. Nacht …)

Montag, 14. September 2009 | 00:46 | ghost

… aus dem Leben eines verkorksten Hosentaschenphilosophen.

“Na, gefällt es dir?”
“Keine Ahnung?”
“Was gibt es zum Aussetzen?”
“Hm, das Bier is okay.”
“Ich bin eigentlich nicht zum Biertrinken hergekommen. Hast noch’ nen Schein?”
“Steck’s weg bevor ich mir damit was anzünde…”
Haffer stand auf winkte unscheinbar mit der rechten Hand, genug um eine Dame herbeitänzeln zu lassen, grinste sie und ihre Oberweiter an und klemmte ihr dann ein paar Kunstdollar ans Strumpfband. Die Lokalität war nicht gut besucht, obwohl das Personal recht ansprechend aussah. Aus meiner sicheren Entfernung zumindest, weil ich keine Lust hatte, den Mädchen Geld zuzustecken. Im Moment war mir auch nicht klar, wieso ich überhaupt mitgegangen war. Vielleicht der alten Zeiten wegen. Haffer drehte sich in meine Richtung und streckte beide Daumen nach oben.
“So wird das gemacht mein Freund!” er klopfte mir auf die Schulter
Das blonde Mädchen sprang an die Stange, die sie mit den Schenkeln umwickelte. Sie legte ihren Kopf in den Nacken, glitt langsam nach unten und lächelte uns zu.
“Siehst du, sie ist mir schon ganz hörig!” Hoffer, knallte seine Bierflasche an meine.
“Klar für 500 übernachtet die heute bei dir.” ich trank das Bier und kramte nach meinen Zigaretten.
“Willst auch eine?”
“Kann man hier rauchen?”
“Ob du das kannst weiß ich nicht, aber ich find meine Zigaretten sexier als das Rumgespringe hier.” Ich zündete mir eine Zigarette an, doch mein Kumpel winkte ab.
Tief sog ich den Rauch ein und versuchte Ringe zu pusten. In einem Bruchteil von einer Sekunde streifte mich der Gedanke, der Tänzerin, die breitbeinig vor mir auf der Bühne saß und sich ihrer Wäsche entledigte, ein Herzchen entgegen zu hauchen. Vielleicht kam aus Mangel an Zuneigung dann bloß eine ungeformte Rauchwolke heraus. Sie fixierte mich mit ihren Augen und man konnte die Zeit ticken hören. Die nackte Person spreizte noch weiter die Beine und warf mir ein Lächeln zu.
“Geiles Miststück!” Hoffer griff nach den Scheinen auf dem Tisch, machte zwei Schritte zur Bühne, beugte sich über, leckte mit seiner Zunge in der Luft und versuchte ihr mit langgestrecktem Arm die Scheine in ihr letztes verbliebenes Stück Stoff zu stecken. Erfreut kroch sie langsam näher dehnte leicht das Strumpfband und Hoffer steckte genüsslich die zwei Scheinchen rein.
Sie war keine drei Meter von mir entfernt und ich konnte ihre Schweißperlen deutlich auf ihrer Stirne erkennen. Wieder lächelte sie mich an.
“Was gibt es da zu lachen, von mir kriegst du keinen müden Cent!” dachte ich mir.
Hoffer johlte und klatschte sich in die Hände. Es sah fast so aus als wolle er weitertanzen. Die Nackte entfernte sich in rhythmischen Bewegungen.
“Die Mieze mach ich heute klar!” er hatte ein überhebliches Grinsen auf den Lippen
“Wie sieht es mit nem kleinen Tanz hinter der Bühne aus?” fügte er hinzu
“Ne, lass mal, keinen Bock. Viel privater geht es kaum!” antwortete ich recht emotionslos. In dem Lokal waren vielleicht zehn Gäste wobei der Großteil von ihnen an der Bar turtelte. Es verging eine Weile und Hoffer bearbeitet mich mit Bier und Sprüchen, bis ich breit im Ohr und Kopf war und eine private Vorführung bekam.
Ich war in einem anderen Raum wie Hoffer. Alles war recht spartanisch in dunklen Tönen gehalten und wirkte wie in einem Nebenzimmer von einem alten Theater mit den schweren Vorhängen. Ich wartete keine fünf Minuten als sich der dicke Stoff am Eingangsbereich zur Seite schob und überraschenderweise die Blonde von der Bühne hereinkam, die sich eigentlich Hoffer bestellt hatte. Sie kam näher in tanzenden Bewegungen. Die ganze Zeit starrten wir uns in die Augen. Im gedimmten Licht schwankte ihre Silhouette vor mir. Ich saß auf einem Stuhl und sie schwirrte um mich herum. Ihr süßer und lockender Duft kroch mir zähflüssig in die Nase. Vor mir stehend stoppte sie kurz und setzte sich dann auf mich. Jetzt erst bemerkte ich, dass die Tänzerin schon wieder nichts an hatte. Ihre Hände griffen fest in meine Haare und drückten meinen Kopf nach hinten und ihre Lippen kamen näher. Ich fand es etwas ungemütlich und insgeheim verfluchte ich Hoffer, nur die Schadenfreude, dass seine Mieze bei mir war machte die Situation etwas bekömmlicher. Mit ihrem Gesicht kam sie näher und flüsterte mir ins Ohr: “Na, was hättest du denn gerne?” dabei streifte ihre Nase über meine Wange.
“Nen Burger und ein Bier fänd ich gut!” erwiderte ich etwas distanziert.
Sie kicherte und begann mich zu küssen.

ein Schelm, der Böses denkt

Samstag, 12. September 2009 | 21:52 | ghost

Mrs. Harith erzählt in ihrem Buch und sonst auch interessante Dinge. Allerdings sorgen sich andere Quellen besser um sein Wohlbefinden und lassen den Informationsfluss nicht abreisen. Selbst einer der fünf Hälften macht sich so seine Gedanken, wenn er nicht gerade pro Folge 0,85 Mio einsackt; trotzdem beweist das noch recht wenig, denn das Flugtierchen hätte beim Parken etwas anders aussehen müssen, worüber sich das eine oder andere Gemüt erregt…

verkaterte Reiselust

Donnerstag, 10. September 2009 | 22:19 | ghost

Auf Reisen gibt es immer wieder Gründe, um erst gar nicht in die Ferne aufzubrechen. Wen die Schläue des fahrenden Volkes nicht abschreckt, kann sich alljährlich das Lichtspiel in der Wüste zu Gemüte tragen. Jemand der schon auf dem Örtchen war erstattete folgenden Bericht. Die vielen Kreativen haben mit Sicherheit jede Menge zu erzählen, wahrscheinlich auch beim Zähneputzen. Wem die Mondkulisse zu vertrocknet ist, darf sich in heimischen Gefilden erquicken. Wer dann gestärkt ins Land der Lederhosen aufbricht und dieses Schild auf dem Rasen sieht, kann mit den Wartenden vor dem Zelt losschluchzen … und das nächste Mal hier Rat einholen

erwünschte Lubrikation?

Dienstag, 8. September 2009 | 10:21 | ghost

Ungezügelt rauscht die Nacht zum entspannt plätschernden Tag und Phillips beginnt im Duett zu summen; Berlin funkt auf einer ganz neuen Frequenz. Eine mögliche Alternative zum wetterabhängigen Freizeitsport könnte dies durchaus darstellen, wenngleich der Weg schon vor langer Zeit beschritten wurde. Da nicht immer die Möglichkeit besteht seine Seele am Meer baumeln zu lassen, gibt es umgängliche Begleiter für die Hand- und HosentascheWasser marsch! … lol