Katzenjammer

Freitag, 17. Juli 2009 | 18:06 | ghost

Wer den Morgen derart lieblich begrüßt, darf erwarten, dass das Wetter ähnlichen gutgelaunt mit Sintfluten fröhlich um sich wirft; vielleicht hilft es allerdings gegen zyklische Launenhaftigkeit …

Gardinenstoff

Freitag, 17. Juli 2009 | 18:03 | ghost

Der eine oder andere Stoffhändler mag es bedauern, aber andererseits erging es den engagierten Personen, die dem Kistengewerbe zuarbeiten, auch nicht besser. Kaum ist ein passgenaues Stück da, wird es auch gleich wieder ausrangiert, da es den Zusehern in der Komposition missfällt.  Den Knackis ist wirklich auch gar nichts vergönnt …

besinnliche Feuchtigkeit

Donnerstag, 16. Juli 2009 | 19:11 | ghost

Auf Tischen kann man den einen oder anderen fröhlichen Genuss erleben. Es sei nur an ein prickelndes Abendessen zu erinnern, bei dem die Pizza aus dem Gefrierschrank kommt und der Wein aus einem Tetrapack. Die Tommies haben es nicht nur meistens nass, sondern sie mögen es auch noch feucht. Besonderen Gefallen haben sie wahrscheinlich an dem langsamen Schleimfluss gefunden. Jeder mit passendem Stück darf mitmachen … wohl bekomm’s  …  Messer und Gabel sind unerwünscht, außer die Frogs die bringen einen Löffel mit …

nostalgische Erleuchtung

Donnerstag, 16. Juli 2009 | 18:09 | ghost

Das Lämplein ist erloschen. Als  mögliche Ursachen wird die brandheiße Frisur benannt. Ja, früher war alles besser, da brannten die Menschen noch für ihren Job; speziell dieser. Das erstattete Schmerzensgeld vom Brausehersteller wurde bemerkenswerterweise gespendet. Was für eine Erscheinung, unsere Augen tränen und unsere Herzen brennen mit und weiter …

partieller Sonnenstich

Donnerstag, 16. Juli 2009 | 17:45 | ghost

Unser Lichtspender brennt in manchen Ländern ziemlich heftig. Es wäre somit angebracht sich angemessen davor zu schützen. Man könnte sich z.B. hinter einem sieben Meter hohen Schutzwall in Sicherheit bringen oder versuchen weniger lange an den Grenzposten anzustehen. Mancher hat sich noch kein probates Mittel zurecht gelegt und beginnt wild zu phantasieren und träumt von potenter Zahnpflege. Immer die bösen Onkels mit den Süßigkeiten;-)

remissierte Rekonvaleszenz (1. Nacht …)

Mittwoch, 15. Juli 2009 | 18:01 | ghost

… aus dem Leben eines verkorksten Hosentaschenphilosophen.

Ich bin grade online und lese Bild.
“Tzz… Novela wer braucht denn so was?”
” … ach die Arme. Kopf hoch wird schon wieder…” entfährt es mir bedingt mitleidig.
Ich lass den Rechner weiter laufen, werfe mir eine Jacke über und gehe in das Lokal gegenüber.
“Nicht gerade voll hier, aber wer geht schon um halb 10 auf ein Bierchen in diese Pinte. Ich glaub ich bestell mir was zu essen; es sieht alles so aufgeräumt aus.”
Die Barhocker stehen gewunden in einer Linie, als würden sie sich gleich durch die große Scheibe schlängeln, wie eine klappernde Boa. Ich greife nach der Karte.
“Warum eigentlich?”
Die geschnörkelten Blumen aus dem Kartenrand verschmelzen geschmeidig mit der Schrift der Speisen und Getränke. Als ich den Kopf in die Karte gesteckt habe, höre ich Schritte näher kommen. Ich hebe den Kopf.
“Hm, kenn ich gar nicht!”
“Was darf ich dir bringen?” erklingt eine angenehme Stimme.
“Wo kommt denn die her?” denk ich weiter.
Ich mustere sie von oben bis unten.
“Blond nicht mein Fall, aber ein faszinierendes Lächeln.” stelle ich aus den Augenwinkeln fest.
“Bitte?”
“Getränk, Essen?”
“So, kann man hier was essen. Toll!” ein kurzer verschmitzter Blick in ihre Richtung.
“Ja, durchaus!” ihre Augen weiten sich.
“Schön grün… wie eine Wiese in die man einbricht, weil es keine Wiese ist sondern ein bewachsenes Moor. Schon komisch wie geduldig sie dasteht.” denke und mustere ich.
Ganz unverblümt starre ich sie an und warte darauf jeden Moment einzubrechen.
“Vielleicht ein Getränk?” ihre Lippen bewegen sich melodisch
“Ja, mein Essen, das ich noch nicht kenne macht bestimmt durstig. Oder würzt der Koch nicht gut?” antworte ich bewusst umständlich.
Das Essen hier ist recht lecker und die Burger zählen zu meiner Leibspeise; schön mit Chili dran.
“Ob sie da wohl draufkommt, dass ich total auf die Burger stehe?” überlege ich mir und meine Augen bleiben an ihrer Oberweite hängen.
“Hm, kommt wohl drauf an was dem Koch heute schon so alles widerfahren ist.” antwortet sie mit einem Lächeln.
“Ach und was ist dir heute widerfahren, ich hoffe nur Gutes.”
“Bedingt, ich war heute mit meiner Katze beim Tierarzt.”
“Und?” ich schaue wieder in die Untiefen ihrer grünen Augen
“Na ja, das Alter. Du weißt schon, mit jedem Jahr kommt ein Gebrechen mehr.”
“Tja, ich kann dir ein Lied davon singen. Bei mir kommen die nie alleine.” antworte ich mit einem mitleidigen Gesichtsausdruck.
Die Beleuchtung der Straße schwimmt zerrissen auf der Fensterscheibe. Die Tür wird aufgerissen und drei junge Leute stürmen durchnässt herein.
“Scheiß Wetter, wird wohl nichts mit der Sauftour.” sagt der erste der reinkommt.
Sie dreht sich kurz um und schaut mich dann wieder an.
“Wie lautet die Bestellung?” hakt sie nach.
“Wie lautet die Empfehlung?” necke ich sie etwas.
“Ein Helles und nen Burger.” sie grinst.
“Ne!” entfährt es mir.
“Was ne? Was dann?” Sie ist erstaunt und überlegt ob sie mich weiter sinnieren lassen soll.
“Ne, alles in Ordnung, das ist meine Bestellung.” erwidere ich etwas überrascht.
“Du kannst wohl Gedanken lesen.” füge ich hinzu.
Mit einem unterdrückten Kichern dreht sie sich um und geht genauso geschwind wie sie gekommen war.

Palm Pre

Dienstag, 14. Juli 2009 | 13:30 | chef

Offensichtlich hat Palm noch immer Probleme. Der direkte Konkurrent von Apple verkaufte sich am ersten Wochenende ca. 6mal häufiger als das Pre in 4 Wochen; konkrete Absatzzahlen sind nicht bekannt. Das Pre wird voraussichtlich noch dieses Jahr in Deutschland erhältlich sein.  Interessant wird mit Sicherheit sein, wie das WebOS bei den Usern und Entwicklern ankommt. Dieser Film beschäftigt sich mit der Entwicklung von Programmen für das WebOS. Wer einen direkten Downloadlink für das Mojo SDK sucht wird möglicherweise auf dieser Webseite fündig.

Ohne landing strip läuft nix?

Montag, 13. Juli 2009 | 23:42 | ghost

Die Spaßmacher aus Deutschland sind stellenweise etwas lahm und bei den netten Pferdchen ist das Pulver dann auch schnell verschossen. Nachdem das Portal den Quickie im Namen trägt, ist der Langzeitspaß somit etwas kurz bemessen. Ein kleiner Plausch zur Lage ist hier zu finden.

Zipfelmütze weg, was nun?

Montag, 13. Juli 2009 | 10:15 | ghost

Die Gepflogenheiten sind länder- und kulturspezifisch, wobei sich die Kopfbedeckung nicht unbedingt nach klimatischen Bedingungen richtet. Es hat sich wahrscheinlich auch eine gewisse Routine bei der Entscheidungsfindung eingependelt, ob man nun mit oder ohne Mütze rumläuft. Wem das auf Dauer zu frisch am Kopf ist, kann vorübergehen einen Stahlhelm überziehen, dass es an den Ohren nicht so zieht, wobei Blechbläser auf ihr vorhandenes Equipment zurückgreifen können. Wie es um die weltweite Mützenpracht bestellt ist, kann der Karte entnommen werden. Weitere Informationen zur Kopfbedeckung sind hier zu finden und die kluge Wiki spricht folgendes zur vorübergehenden Barhäuptigkeit

Eine Brise Vergangenheit

Sonntag, 12. Juli 2009 | 17:33 | ghost

Shoppen ist ein Synonym für Frausein. Bei Männern löst das höchstwahrscheinlich eher einen Würgereiz aus, wenn es nicht gerade mal wieder ein paar Bauteile für das Vierrad sind. Während dem Weg hin und zu den Plastiktüten treten durchaus Differenzen bei den Geschlechtern auf. Hilflos, überflüssig und verloren besinnt sich der Mann auf der Rolltreppe seiner jagenden Vorfahren, was dem getrennten Rollenverhalten durchaus entgegen käme. Der eine kauft und der andere bewundert, mit oder ohne Jagt. Das Beute machen sollte man allerdings in die heutigen, üblichen und gesellschaftstypischen Gegebenheiten transferieren, um etwaige Irritationen und Schürfwunden zu vermeiden. Der Sandy ist nicht nur der Riechkolben unserer Vorväter vertraut …

Sternenkette

Samstag, 11. Juli 2009 | 14:56 | poet

Silbern steigt das Männchen nieder,
suchend nach den kleinen Rüben.
Wühlend in dem blauen Meere,
das durch seine Finger gleitet.

sternenkette

Kragenblau

Samstag, 11. Juli 2009 | 14:55 | poet

Windend kriechen herbei die Traubentrinker,
schlürfen nahrhaft aus den großen Krügen,
sprechen lieblich durch die Augen Worte
und schlüpfen dann zurück ins Rasenbett.

kragenblau