Mobilfunk Prepaid Providern
Sonntag, 13. Mai 2012 | 15:15 | chefDa der O2 Empfang bei mir die letzten Monate schlecht war schaute ich mich nach anderen Anbietern um.
Klarmobil
Die boten eine 1 GB D2 Flat für 12,95 an. Nachdem ich aber erst das Netz bei mir in der Wohnung testen wollte, buchte ich noch keine Tarifoption. Klarmobil verweist auf der Webseite nicht darauf, dass sie praktisch alle Netze verwenden, je nach Verfügbarkeit, oder anderen Kriterien. Die Simkarte kam nach einer Woche und nach dem Einbuchen war zu lesen D1 Netz. Ich wollte zwar D2 aber der Empfang war gut. Darum wollte ich die 1 GB Tarifoption bestellen. Auf der Webseite, kann man allerdings nichts einstellen und auch nichts in Auftrag geben. Für die Kontaktaufnahme kann man eine Mail schreiben oder die Hotline anrufen. Per Mail habe ich nach ein paar Tagen erfahren, dass ich die 1 GB nicht für das D1 Netz buchen kann, sondern nur 500 MB. Ich kontaktierte die Hotline. Man muss die Telefonnummer, sein Geburtsdatum und die Bankverbindung durchgeben, was bei 0,99 €/min etwas unverständlich ist, weil ein Password etc. ausreichen könnte. Ich bestellte die 1 GB, was eine neue Simkarte zur Folge hatte. Nach ca. einer Woche wurde meine D1 Simkarte deaktiviert und ein paar Tage später kam eine Mail, dass ich den neuen Tarif zu einem Termin – eine Woche später- nutzen kann und dass die neue Simkarte verschickt wurde. Zwei Wochen später kam eine Mail, dass die Karte nicht zugestellt werden konnte – Postrückläufer. Die Adresse für die Mail Anwort lautete: klarmobil@mailuk.custhelp.com. Für mich war das unverständlich, dass der Klarmobil Support eine „falsche“ Domain angibt. Ich rief bei der Hotline an und eine Dame meldete sich freundlich, wollte keine Daten von mir wissen und wurde im Verlauf des Gesprächs etwas nervös, als ich sie auf den Rückläufer ansprach und von ihr wissen wollte, welche Adresse sie im System gespeichert hatten. Sie sage: „Die Karte ist heute verschickt worden… aber sie müssen Geduld haben.“ Diese Formulierung lies nichts Gutes erwarten. Die nächste Mail von Klarmobil war eine Rechnung über den aktivierten Tarif. Die Simkarte hatte ich zu dem Zeitpunkt allerdings noch immer nicht. Das war dann doch etwas zu viel und ich kündigte. Beim Support per Hotline wurde mir zugesichert, dass mir mein Guthaben wieder erstattet wird. Bei dieser Formulierung war mir gleich klar, dass da so viel wie bisher passieren würde, nämlich nichts.
Jetzt stellt man sich die Frage, wie kann Klarmobil überhaupt funktionieren, wenn so viel Chaos herrscht.
Ganz einfache Rechnung: 9,99 € Anmeldung, 12,99 € Tarifoption und 3x Hotline ca. 10 €. Wenn Klarmobil nur jede 3. Bestellung ordentlich ausführt, dann ist das relativ schnellverdientes Geld, denn bei den geringen Beträgen lohnt eine Klage nicht.
Congstar
Ich bestellte die Simkarte im Internet. Eine kleine Anmerkung: Bei der eingegebenen Kontonummer darf keine führende 0 stehen, sonst wird das Konto nicht akzeptiert. Zwei Tage später war die D1 Simkarte da. Die Freischaltung der Nummer über congstar.de war problemlos und ca. 30 Minuten später konnte man schon telefonieren und Sms verschicken. Den 1GB Tarif konnte ich allerdings noch nicht buchen, weil das Guthaben zu gering war und das Aufladen mit der hinterlegten Bankverbindung erst geprüft werden musste. Nach ca. 7 Tagen war das Guthaben von 15€ gutgeschrieben und der Tarif konnte aktiviert werden. Bei Congstar können über die Webseite die Tarife gebucht und wieder storniert werden, allerdings wird einem auf der Webseite nicht der aktuelle Guthabenstand mitgeteilt, das kann man jedoch kostenlos per Telefon erfahren z.B. *100#.
Simyo
Simyo hat einen sehr guten Webauftritt und der Support per Mail reagiert schnell. Aufpassen muss man nur, wenn man eine Bankverbindung hinterlegt hat, dann werden zusätzliche Tarifoptionen nicht vom Guthaben abgezogen sondern direkt vom Bankkonto. Die zusätzlichen Tarife werden somit automatisch verlängert und man kann nicht darauf spekulieren, dass irgendwann das Guthaben aufgebraucht ist und die Tarifoption nicht mehr gebucht wird. Das einzige Problem bei Simyo ist das E+ Netz. Zum Telefonieren reicht es völlig aus, aber um einigermaßen erträglich im Internet zu surfen etc. reicht es oft nicht, weil die Verbindung per 3G einfach zu schlecht ist und oft auch kein Edge Signal vorhanden ist.
Fazit
Vielleicht war es eine Ausnahme bei mir, aber trotzdem kann ich keinem empfehlen zu Klarmobil zu gehen, da alles zu undurchsichtig ist. Congstar ist perfekt geeignet für Smartphones mit dem D1 Netz. Simyo ist gut geeignet für wenig Telefonierer oder für Zweit- und Dritthandys. Man soll sich jedoch im Klaren sein, dass man min. einmal im Jahr bei jedem Prepaid Telefonprovider das Guthaben aufladen muss, weil sonst die Karte deaktiviert wird.
Wie ist das Verhältnis zur Mäßigkeit?
Montag, 2. April 2012 | 00:18 | ghostBemerkenswert wie auf die 3,5 % von allen politischen Seiten eingedroschen wird, weil eine Möglichkeit verstrichen ist, um Strukturen temporär zu konservieren, die schon vor Jahren etliche Zweifel schürten. Mitarbeiter des Metzgermeisters fühlten sich wie vor den Kopf geschlagen und fielen aus allen Wolken, weil sie sich mit dem Unausweichlichem konfrontiert sehen. Interessant wäre jedoch gewesen, wie die Transfergesellschaft den Mitarbeitern 6 Monate fast das komplette Gehalt hätte finanzieren können. Pro Kopf beliefe sich das auf 6364 €, sprich 1060 € pro Monat. Ist dies auf Lohndumping zurückzuführen oder beschäftigte Schlecker nur Halbtagskräfte? Außerdem müssten Kosten für weiterbildende Maßnahmen in der Summe von 70 Mio. gedeckt werden. Eine kleine Ungereimtheit ist ferner das Wort Bürgschaft der Länder, das in diesem Zusammenhang fällt. Ist es nicht optimistisch davon auszugehen, dass eine Transfergesellschaft in der Lage ist, Gewinn zu generieren? Geschenke oder Abschreibungen wären in diesem Zusammenhang wohl eher treffender gewesen und auf eine gewisse Art und Weise hat ein Großteil der Bevölkerung auch die vollgestopften Läden vor vielen Jahren abgeschrieben. Die betroffenen Mitarbeiter sehen dies jedoch etwas anders, denn angeblich waren sie wie eine große Familie und der Rösler ist an allem Schuld!
Anderenorts wird etwas filigraner das Thema „Ampel“ erörtert; bedauerlicherweise wird diese nie eine Lebensmittelverpackung zieren. Angeblich sei der Verbraucher ohne Ampel in seiner Hilflosigkeit gefangen, die richtige Wahl beim Lebensmittelkauf zu treffen. Gottlob wurde auf die Hightech Industrie verwiesen, die nichts unversucht ließe und lässt, um schöne Verpackungen drucken zu können. Füll- und Ersatzstoffe die gut riechen, schmecken und gänzlich unbedenklich sind, ja sogar zu einem langen und potenten Leben verhelfen, bleiben wohl Stoff aus dem Märchenreich, das gleich hinter dem großen Grießberg beginnt. Gegen Ende versuchte Fräulein Naiv zu resümieren, dass eine Schachtel voll Erdbeeren doch gut gegen Krebs sei, wohl bekomm‘ s.
Gut, dass die Verhältnisse nicht überall entrückt sind; beim Bildungsfernsehen z.B. auf Arte. Ein Choreograph tanzt nackt über den Bildschirm mit einem Dildo in seinem Allerwertesten und seine Frau tanzt gleich grazil bestückt in seiner Gegenwart. Wie vortrefflich, spiegelt sich nicht die Verhältnismäßigkeit wider in der Reduzierung des Menschen auf seine elementaren Bedürfnisse…
Was ist das richtige Smartphone für mich?
Sonntag, 26. Februar 2012 | 13:43 | chefHeute hat man die Möglichkeit aus einer riesigen Menge an Smartphones auszuwählen. Es kann durchaus passieren, dass das neue Smartphone die falsche Wahl war, weil man sich über seine Vorlieben nicht im Klaren war oder man nicht alle Informationen über das Telefon hatte.
In letzter Zeit hatte ich hin und wieder die Gelegenheit Smartphones zu testen und es gibt einige Unterschiede die ins Gewicht fallen.
Nun ein paar Fragen die bei der Entscheidung vielleicht helfen können:
Muss es ein iPhone sein?
Apple Produkte galten lange als ein Statussymbol, waren innovativ, sehr benutzerfreundlich und vom Image viel besser, weil immer anders als der Rest. Wenn man sich heute die Verkaufszahlen von iPhones ansieht, dann sieht das vielleicht etwas differenzierter aus.
Das Produkt ist nicht schlecht, denn die Verkaufszahlen sind das beste Argument dafür, aber das hat dann nichts mehr mit Individualität zu tun, wenn jeder ein iPhone besitzt. Außerdem ist Apple, dem man ein sauberes Image in der Vergangenheit angedichtet hat, alles andere als sauber und die Produktionsmethoden sind nicht besser als bei der Konkurrenz sondern eher schlechter.
Bei folgenden Punkten kann man die Frage beantworten mit:
Ja:
Nein:
Ist iOS besser als Android?
Hier geht es um ein Betriebsystem für Telefone, also telefonieren und Nachrichten schreiben… und vieles mehr. Es geht nicht darum wie viel zusätzliche Hardware unterstützt wird und welche Schnittstellen bedient werden, weil es “nur” ein Telefon ist.
Der Funktionsumfang ist daher “überschaubarer” als z.B. bei PCs, wo man versuchte irgendwelche billige Hardware zum Laufen zu bringen, die nicht von jedem System unterstützt wurde, da es keine Treiber gab und man sich diese erst mühsam beschaffen musste.
Die Antwort lautet:
Ist prinzipiell egal, wenn man nicht Wert auf eine bestimmte Optik legt, denn die jeweiligen Telefone werden bei beiden Systemen optimal unterstützt. Es sei denn der Hardware Herstelle meint er müsste bei seinem Android Fon einen spezielleren Weg gehen, dann kann es passieren, dass es kein Update auf eine aktuellere Android Version des Telefons gibt.
Brauche ich immer das aktuellste Betriebsystem auf dem Smartphone?
Nein, stabil laufen mittlerweile alle. Meistens geht es nur um Veränderungen bei Performance oder um neue Techniken, die aber nicht jeder braucht, z.B. Nfc.
Das Standardverhalten wie Internet, Email, Apps, Telefon, Foto, Musik, Chat etc. können alle.
Muss ich mehr als 500 € für ein gutes Smartphone ausgeben?
Nein, es gibt schon sehr gute Smartphones ab 300 €. Als Beispiel sein das Xperia arc zu nennen:
Was ist mir bei einem Smartphone wichtig?
Wenn man alle Punkte mit Ja beantwortet hat, dann taucht ein kleines Problem auf. Ein solches Smartphone gibt es nicht. Man muss Kompromisse eingehen und es kommt darauf an auf was man am ehesten verzichten kann.
Kamera und Musik Player
Wer ein Telefon mit relativ guter Kamera und Musik Player sucht ist bei Sony (Ericsson) gut aufgehoben, leider ist die Bedienung und Oberfläche etwas umständlich. Außerdem sind beim Xperia arc die Knöpfe für Zurück, Home und Eigenschaften sehr abgeflacht und praktisch nur mit dem Fingernagel bedienbar. Über diese Tasten wird das Telefon auch reaktiviert und die Abflachung macht Sinn, aber wer die Sensortasten von anderen Telefonen kennt, der vermisst diese hier schmerzlich. Außerdem ist es sehr leicht und dadurch wird es schwierig, das Telefon einhändig zu bedienen. Mal schnell mit einer Hand aus der Hosentasche ziehen und was nachschauen ist ziemlich schwierig. Man braucht zur Sicherheit immer eine zweite Hand, sonst fällt einem das Teil schnell zu Boden.
Samsung ist bei Musik und Kamera auch ganz weit vorne, aber mach viel kaputt mit den Eigenarten die es beim iPhone aufgeschnappt hat. Keine Speichererweiterung und einige Video Formate werden nicht unterstütz. Außerdem gab es in der Vergangenheit etliche Falschmeldungen was die Updates anging, aber das ist fast bei jedem Hersteller so und am Schluss kam dann doch das Update… Kies macht recht wenig Freude.
Schöne Oberfläche und gute Bedienung
HTC Telefone sind mit der eigenen Sense Oberfläche ausgestattet, die einiges hermacht. Dafür hat HTC z.B. bei dem HTC Wildfire S nur einen mäßigen Musik Player und einen Equalizer sucht man vergebens. Der Akku reicht grade mal für einen Tag.
Das iPhone wäre auch ein Kandidat für Ästhetik, aber es ist ziemlich teuer. Ferner macht Apple dem Nutzer einige Vorschriften, was die individuellen Einstellmöglichkeiten etwas einschränkt.
Robustheit
Bei Robustheit wäre z.B. das Motorola Defy+ zu nennen. Mein Milestone von Motorola war mir lange Zeit ein treuer Begleiter. Die Verarbeitung und Handhabung war sehr gut. Wie es sich beim Defy+ verhält kann ich nicht beurteilen, dazu verweise ich auf die vielen Tests im Internet.
Zusammenfassung:
Mal auf die Schnelle ein Smartphone kaufen ist möglich, wenn man nur auf Apps, Internet, telefonieren, chatten und Daten- und Kontaktsynchronisation zurückgreifen möchte. Das können alle wunderbar, das ist dann nur noch eine Geschmacksfrage.
Bei Musik Player, Kamera, Akkulaufzeit etc. muss man etwas genauer hinsehen und sich im Klaren sein was man will, denn es ist ein Trugschluss, wenn man davon ausgeht, dass in einem 600.- € teuren Smartphone alles drin ist.
Tipp:
Einsteiger sollten ein Smartphone mit schöner und leicht zu bedienender Oberfläche wählen. Am Anfang muss man bei Android Telefonen ziemlich viel herumklicken, wenn man noch nicht so vertraut damit ist. Wenn dann die Menüführung oder die Knöpfe komisch sind, dann ist man schnell frustrieren.
Alte Hasen wissen in der Regel wo sie hinklicken müssen für bestimmt Einstellungen oder sie haben gleich die passende Verknüpfung oder das passende Widgets auf der Oberfläche. Die Menüführung ist dann eher eine Nebensache. Diese Gruppe wird sich eher an den Hardwaredaten wie Prozessorgeschwindigkeit, Speichergröße und unterstütze Schnittstellen/ Formate auslassen.
Abschließend:
Es kann nie schaden erst einmal ein Produkt selbst in die Hand zu nehmen bevor man es kauft. Im Freundeskreis oder in einem Laden, jedoch sollte man als Smartphone Anfänger nicht allen Schwärmereien verfallen, weil jedes Smartphone Schwächen hat, auch wenn es iPhone heißt. Es ist nur die Frage ob diese mit den eigenen Wünschen und Vorlieben zusammenstoßen.
Werte im freien Fall?
Sonntag, 15. Januar 2012 | 15:56 | ghostSouffleusen sind im Prinzip eine praktische Sache. Immer wenn man nicht mehr weiter weiß, kommt die unscheinbare Eingebung und man steht nicht da wie der Depp vom Dienst, weil einem der Handlungsfluss entfallen ist. Fatal wird es nur, wenn die First Flüsterfrau selbst jenseits des Handlungsstrangs flötet und der Akteur es munter nachplappert. Es ist dann auch nicht nachvollziehbar von wem der ganze Unsinn kam, vielleicht waren es nur Halluzinationen:
Das bisschen Fliegen, Reisen und Feiern, das hat er sich redlich verdient, schließlich musste er hart dafür kämpfen! Anderswo vertieft man sich nicht in derlei kleinkarierten Gedankenspielen, da gibt die oberste Kaste Gas.
Wer jetzt auf die Idee kommt es fände ein umfassender Werteverfall statt, kann beruhigt werden, denn die Preisentwicklung bei TV Geräten ist mehr als stabil. Als Beispiel sei das Gerät von Samsung LE32C530 anzuführen, das im Dez 2010 für 350.- € zu erwerben war. Der kecke Onlinehändler zeichnet das Gerät im Jan 2012 mit 479.- € aus und offeriert eine ganz kesse Ersparnis, weil das Gerät angeblich mal 579.- € gekostet habe. Wer in der aktuellen Währungskrise und Endzeitstimmung eine stabile Anlage sucht, sollte sich den Keller und Dachboden mit TV Geräten vollstellen, die GEZ hat da bestimmt Verständnis für. Allen regelmäßigen Pfandleihhaus Kunden sei zu raten für mehr Tsunamis und Überschwemmungen in Fernost zu beten, auch wenn Samsung aus dem schönen Korea kommt…
Tab, Pad oder Kindle; was ist die richtige Wahl?
Dienstag, 1. November 2011 | 16:01 | chefVorwort:
Ich hatte die Gelegenheit ein Samsung Galaxy Tab 3G für 2 Wochen zu testen. Dieses Gerät ist seit etlichen Monaten auf dem Markt und allerorts bekannt. In diesem Artikel wird deshalb nur teilweise auf das Galaxy Tab eingegangen, es soll viel mehr als Beispiel dienen um allgemeine Möglichkeiten aufzuführen, die mit anderen Tabs, Pads etc. möglich sind.
Kaufentscheidung:
Es gibt unterschiedliche Gründe, sich für ein solches Gerät zu entscheiden und eine der wichtigsten Erkenntnisse ist dabei, dass die Tabs, Pads und Co den Status bloßes Spielzeug längst hinter sich gelassen haben. Man kann mit diesen Geräten mittlerweile vernünftig arbeiten.
Welche Vorlieben hat man?
Lesen:
Wer keine Lust hat dicke Bücher mit sich herumzutragen kann zu jedem Gerät greifen, da auf allen Geräten eBook Reader laufen. Wer eBooks über Amazon erwerben will, installiert sich einfach die Kindle app. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere eBook Verkäufer.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit PDFs, Txt etc. Dateien auf den Geräten zu lesen. Beim Kindle besteht die Möglichkeit sich Dokumente an seine Amazon Mail Adresse zu schicken, dann werden diese Dokumente in das entsprechende Format umgewandelt und man kann seine Sachen auch unterwegs mit dem Kindle lesen.
Bei Android Geräten ist das Mitnehmen von Files und Texten wesentlich einfach. Das Gerät mit dem PC verbinden und alle benötigten Daten rüberschieben, wenn das Format nicht zu ausgefallen ist, dann können die Texte mit den schon installierten Apps gelesen werden.
Internet:
Können alle Geräte. Es ist sogar möglich mit dem Kindle über WLan ins Internet zu gehen, allerding ist die Steuerung umständlich, weil das Gerät keinen Touchscreen besitzt.
Email:
Tab und Pad haben dazu unterschiedliche Programme zur Verfügung. Es ist reine Geschmackssache, was man verwendet. Beim Kindle kann man durch die Internetverbindung auf die Webseite seines Email Providers schauen und die Emails abzurufen. Die Handhabung ist umständlich, aber wer einen Kindle hat, kann es durchaus praktizieren.
Chat:
Wer hunderte Sms im Monat verschickt, oder sogar eine Sms flat gebucht hat, sollte besser Chat Programme nutzen, google talk, icq, skype… etc. setzt aber voraus, dass man eine Modell mit 3G hat.
Spiele:
Im Android Market oder im App Store finden sich massenhaft Spiele. Auf dem Kindle können jedoch keine weiteren Programme installiert werden. Das wird sich erst nächstes Jahr mit dem Kindle Fire ändern.
Unterwegs oder nur Zuhause:
Wer im Internet surfen möchte sollte sich die Frage stellen, ob er das auch von unterwegs aus machen möchte, oder ihm eine bloße WLan Verbindung ausreicht. Mit unterwegs ist Bus, Zug, Kaufhaus… was auch immer gemeint, eben dort wo es keine WLan Hotspots gibt. Falls man unabhängig vom WLan sein will braucht man ein Gerät das 3G kann und eine Simkarte von einem Anbieter mit einem Datentarif.
Viele Programme machen erst Sinn, wenn man nicht Zuhause ist. Karten in Kombination mit GPS sind daheim eher nutzlos. Oder die Programme für Pendler wie Öffi und Railnavigator. Natürlich kann man diese auch Zuhause abfragen, aber der größte Nutzen entsteht darin, auf diese Programme von unterwegs zuzugreifen.
Synchronisation/ Datenaustausch:
Wer seine Musik auf das Gerät bringen will hat bei Android Tabs kein Problem. Wenn die Treiber installiert sind, kann auf die ganze Verzeichnisstruktur über den angeschlossenen PC zugegriffen werden. Bei IOS ist das mit mehr Aufwand verbunden, weil alles über ITunes geladen werden muss.
Kontakte, Termine etc. können z.B. mit Google synchronisiert werden. Lästiges importieren oder exportieren ist dann überflüssig, weil nur ein Google Account benötigt wird.
Daten Tarife:
Wer unterwegs Surfen will braucht einen Datentarif, am besten preiswert.
Interessant sind Tarife die im Monat nicht mehr als 15 € kosten z.B.:
Congstar: 1GB für 14,99
O2 Internet- Pack- M: 1 GB für 14,99 €
Simyo: 1 GB für 9,99 €
Ein GB ist relativ viel Traffic und wird hauptsächlich nur durch streaming von Musik oder Filmen ausgeschöpft. Durch bloßes Internet surfen und Emails abrufen, wird das eher selten ausgereizt. Deshalb kann man sich auch für 200 MB oder 300 MB entscheiden, was 5 € weniger kostet.
Das beste Netz dürfte von Vodafon sein, aber da gibt es noch keinen Tarif unter 15 €. O2 und Congstar (D1) dürften in etwas gleich gut sein. Simyo (eplus) hat ziemliche Lücken bei schnellem Zugang (Umts/Hsdpa). Es kann natürlich auch passieren, dass man in der Stadt selbst bei O2 oder D1 einen schlechten Empfang hat, was aber dann an einer ungünstigen, lokalen Gegebenheit liegt.
EBooks/ Kopierschutz:
Amazon sichert die Ebooks mit DRM, das bedeutet dass nur die Person die Bücher lesen kann, die sie gekauft hat, die Daten dazu befinden sich im Benutzerkonto; es gibt auch Plugins für Kindle Desktop die diesen Schutz umgehen, was jedoch nicht legal ist.
Datensicherheit/ Privatsphäre:
Zu bedenken ist, dass man für jedes Gerät ein Benutzerkonto benötigt. Sei es bei Amazon, bei Google oder Apple. Damit ist es für den Anbieter möglich eine Vielzahl von Daten zu erfassen. Bei Amazon läuft der ganze Internetverkehr über den eigenen Server, dadurch weiß Amazon genau, auf welchen Seiten man surft. Google und Apple machten in der Vergangenheit Schlagzeilen damit, dass sie Kundendaten sammelten. Man muss gar nicht Gps aktiviert haben und trotzdem weiß Google auf 10 m genau wo man sich aufhält nur durch die Dsl Knoten oder die Mobilfunkmasten. Man kann dadurch fast auf Schritt und Tritt überwacht werden. Natürlich relativiert sich das bei der Masse an Benutzern wieder, weil die Auswertung bei mehreren Millionen Smartphone, Tab, Pad etc. Nutzern alleine in Deutschland eine gewisse Schwierigkeit darstellt. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass Google ein Suchmaschinen Anbieter ist, der über die Technik und die Infrastruktur verfügt, schnell riesige Mengen von Daten auszuwerten.
Video Telefonie:
Mit den Tabs besteht die Möglichkeit z.B. per Skype Videotelefonate abzuhalten. Bei dem Galaxy Tab war das Bild verdreht, was man vielleicht über Einstellungen lösen könnte.
Einige Tarifanbieter weisen darauf hin, dass man den Tarif nicht für Messanger und Voice over IP nutzen darf.
Handhabung:
Ist ein größeres Display besser als ein kleineres?
Nicht unbedingt, denn unterwegs können 10 Zoll Geräte etwas unhandlich sein. Man muss sie irgendwo ablegen, oder mit beiden Händen festhalten. Unterwegs mal schnell Informationen einzuholen ist deshalb etwas schwierig. Bei 7 Zoll Geräten ist es etwas besser, weil diese noch relativ bequem in die Hosen-, Jacken- oder Handtasche passen. Es lässt sich noch ohne Probleme in einer Hand halten, aber zur Bedienung werden auch zwei Hände benötigt, denn so leicht nebenbei wie bei Smartphones, kann man mit den Tabs nicht navigieren. Da das Zoomen bei den Geräten so flüssig läuft hat ein 7 Zoll Gerät durchaus seinen Reiz. Die Bedienung über den Berührungsbildschirm ist sehr angenehm und intuitiv verständlich.
Der Kindle wird allerdings über Tasten bedient, da er über kein Touch Display verfügt.
Außerdem ist zu beachten, dass man den Blick stets nach unten gerichtet hat, wenn man das Gerät nicht über den Kopf hält. Wer mehrere Stunden in der Position verharrt wird Nacken und Rückenverspannungen kennenlernen.
Deshalb stellt sich auch die Frage, ob ein Laptop für den Hausgebrauch, nicht auch eine Option darstellt. Das Arbeiten mit richtiger Tastatur geht schneller und ist entspannter, ferner ist die Blickposition angenehmer. Außerdem sind Laptops mittlerweile preiswerter als Smartphones, Tabs und Pads.
Display/ Technik:
Zu beachten sind die unterschiedlichen Techniken. Kindle verwendet zur Darstellung E Ink. Das bedeutet, dass man eine extra Lichtquelle braucht, wenn es dunkel wird. Dafür ist die Schrift gestochen scharf und auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbar.
Bei den andern Tft etc. Displays sind stellenweise starke Spiegeleffekte gegeben und im Freien muss die Helligkeit hochgedreht werden, damit man auf dem Display noch etwas erkennen kann.
Versionen:
Es sind unterschiedliche Versionen von Android im Umlauf und demnächst kommt 4.0 dazu.
Die Android Versionen unterscheiden sich jedoch geringfügig, wenn man nicht wirklich spezielle Fähigkeiten nutzen will z.B. NFC, was aber eher für Smartphons vorteilhaft sein dürfte.
Modelle:
IPad2 (G3 ab 559 € oder nur Wifi ab 485 €)
Samsung Galaxy Tab 7 Zoll (G3 ab 370 € oder nur Wifi 290 €)
Kindle Fire (199 $)
Kindle (Wifi 99€)
Fazit:
IPads sind was Benutzerfreundlichkeit und Design angeht eine Klasse für sich, allerdings macht Apple dem Benutzer einige Vorschriften was sie dürfen oder nicht.
Android Tabs gibt es von unterschiedlichen Herstellern und man kann sich das heraussuchen was einem am besten zusagt. Das Android Betriebssystem steht dem IOS in nichts nach und die IOS Apps sind meistens auch auf dem Android Market zu haben und manchmal günstiger oder gar kostenlos.
Der Kindle ist für Personen wunderbar geschaffen, die hauptsächlich Bücher lesen und nur bedingt auf das Internet zugreifen möchten. Jedoch werden mit dem Kindle Fire die Karten neu gemischt.
Notebooks sind mittlerweile für kleines Geld zu haben. Das Arbeiten mit Tastatur und Bildschirm ist bei längerer Benutzung angenehmer, allerdings ist die Akkulaufzeit mit 4 h nur halb so lang wie bei Tabs und Pads.
Empfehlung:
Das Samsung Galaxy Tab 7 Zoll 3G hat mich auf Anhieb begeistert, weil es alle Bereiche abdeckt und außerdem noch Divx Filme abspielt und einen Steckplatz für Speichererweiterung hat, was das 10 Zoll Galaxy Tab nicht mehr bietet. Das Preisleistungsverhältnis ist wirklich sehr gut. Hier ein Test vom letzten Jahr auf cnet.
Subsignal – Touchstones
Montag, 3. Oktober 2011 | 10:00 | ghostFalls einem die Band nichts sagt, dann fällt möglicherweise bei dem Namen Sieges Even der Groschen. Und genau da wo Sieges Even mit „Paramount“ aufgehört haben, macht Subsignal mit „Touchstones“ weiter. Es ist wirklich beeindruckend was die alten Hasen Arno und Markus von Sieges Even, für Melodien aus dem Hut zaubern. Der Rest der Band macht natürlich auch einen versierten Eindruck. Wenn man die Jungs live gesehen hat, hörte man vielleicht von Arno ganz trocken angemerkt, dass sie keine Zeit zum Üben haben und das auf der Bühne machen. Wenn man dann noch sieht, dass der Roel am Schlagzeug nach Noten vor sich hin trommelt, wird einem schnell bewusst auf welchem hohen Niveau sich Subsignal bewegen. Der Sound tummelt sich zwischen Prog Rock und Prog Metal und wird getragen von der melodiösen Gitarre und dem lieblich süßen, mehrstimmigen Gesang. Wer sich von Dream Theater und Symphony X im Stich gelassen fühlt, sollte unbedingt zu Subsignal greifen, denn das ist im Prog Bereich ganz großes Kino, besser geht es wirklich nicht.
Edguy – Age of the joker
Montag, 5. September 2011 | 14:08 | ghostBis zu dem Album „Rocket ride“ konnte man ohne Zweifel sofort die Handschrift von Edguy erkennen. Schon nach ein paar Akkorden hatte sich der teutonische Power Metal in die Gehörgänge gefressen. Manche mögen den Stil als etwas platt und naiv empfinden, aber er verbreitet alles andere als schlechte Laune. Auf ihrem neuen Werk „Age of the joker“ ist ein gewisser Bruch zu ihrer alten Tradition erkennbar, der sich auf dem Album „Tinitus sanctus“ andeutete. Wäre nicht der Tobi am Mikro oder würden nicht bestimmte Chorusteile gespielt, wüsste man bei einigen Liedern nicht auf Anhieb, dass es sich dabei um Edguy handelt. Ein paar Songs klingen etwas distanziert und einen Tick nach 70er Fusion, aber auf der anderen Seite gibt es Stücke die einen regelrecht anspringen; allen voran die Ballade „Every night without you“. Die Mischung aus alt und neu wird gut dargeboten was als erfolgreiches Multikulti gewertet werden kann…
J.B.O. – Killeralbum
Sonntag, 21. August 2011 | 12:43 | ghostDa sind die Blödel- Könige aus Erlangen wieder. Auf ihrem neuen Album „Killeralbum“ musizieren sie ausgelassen wie eh und je. Mit ihrer schrägen Verdrehung von Tatsachen sorgen sie für den einen oder anderen Lacher. Auf die Spitze treiben sie es dann mit „Heimat“. Es werden Städtenamen und Regionen aufgezählt, nur um dann am Schluss jubelnd in ihrer Heimat zu landen. „Kalaschnikow“ zählt zu den Highlights auf dem Album, wobei Gewalt und Pseudo- Peace Bewegung kontrovers beäugt werden; es klingt wie ein rasierter Teletubbie. Wer schon immer mit den rosa Recken geliebäugelt hat, wird von dem aktuellen Album nicht enttäuscht, bei allen anderen dürfte ein müdes Lächeln schon als Gefühlsausbruch gewertet werden.
kein aktuelles Vid:
Roxxcalibur – Lords of the NWoBHM
Sonntag, 24. Juli 2011 | 21:25 | ghostBei dieser Komposition handelt es sich um eine Projekt Band, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, den „New Wave of British Heavy Metal“ wiederzubeleben und dabei in den 80ern herumstöbert. Mit Coverbands kann man schon mal Probleme bekommen, weil das Dargebotene nur ein lauwarmes Süppchen des original Suds darstellt. Roxxcalibur gehen jedoch an die Thematik mit der nötigen Ernsthaftigkeit heran, um nicht als Lachnummer zu verkommen. Wem die Haare langsam grau werden oder gar ausfallen, sollte sich „Lords of the NWoBHM“ holen, wirkt revitalisierend.
Symphony X – Iconoclast
Sonntag, 17. Juli 2011 | 11:42 | ghostDie Amerikaner aus New Jersey gibt es bald zwei Jahrzehnte, spätestens mit dem nächsten Album. Angefangen hat es mit progressivem und speedlastigem Fantasy Metal, der aus dem Land der Elfen und Zwerge kam. Die gewaltsame Biege vollzogen die Musiker mit ihrem Album „The Odyssey“ und aus den verspielten, leicht klassisch angehauchten Melodien, wurde düsteres Gitarrengeknatter und Rassell keifte nun mehr als dass er trällerte. Der Wandel hatte zum größten Teil kommerziellen Hintergrund, da sie trotz ihrer Fähigkeiten eher wie eine Underground Band behandelt wurden. Symphony X verkörpern auf „Iconoclast“ alles was sie früher auch schon waren, jedoch mit einem klebrig düsteren Anstrich, der im Zeitalter der Depressionen möglicherweise besser auf Gegenliebe stößt. Irgendwie hegt man dennoch die Hoffnung, dass die Band zu ihrer Lieblichkeit zurück findet, weil Ansätze erkennbar sind „When all is lost“. Jedoch klingen Symphony X noch immer wie ein verirrter Ritter in Blechrüstung, der durch sein Schloss wankt und mit dumpfem Klirren die Wände streift, auf der Suche nach dem verlorenen Turmfräulein.
Live:
gleicher Song, besser Qualität, kein Vid:
Android vs. WebOS
Sonntag, 3. Juli 2011 | 17:06 | chefVorgeschichte:
Auf meinem Milestone habe ich das Android Update 2.2.1 eingespielt und das Ergebnis war nicht wirklich gut, auch als das Telefon wieder funktionierte.
Nachdem das Pre Plus unter 160 € kostet, musste ich nicht lange überlegen, um WebOS zu testen. Alternativ hätte ich auf das Pre 3 warten können, aber über 400 € für ein unfertiges System auszugeben war mir dann doch etwas zu viel. Das Pre 2 entspricht dem Pre Plus, aber wird mit WebOS 2.0 ausgeliefert, statt 1.4.5, was aber keine Rolle spielt, da Updates für das Pre Plus auf WebOS 2.1 verfügbar sind.
Machen wir gleich mal eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.
Android:
-
Vorteile:
- viele gute Apps (Öffi, Railnavigator, gStrings etc.)
- Akku hält nach dem Update 2.2.1 viel länger (im Standby mehr als 4 Tage)
- intuitives Menü für Einstellungen
- praktische Widgets und Links die auf dem Desktop angelegt werden können
-
Nachteil:
- Telefon wurde stellenweise recht langsam
- Home Button reagiert manchmal gar nicht
- durch das Update hat sich Google regelrecht ausgebreitet
diese Apps lassen sich nicht mehr deinstallieren (Places, Navigation, Latitude, Facebook, Spracherkennung); bei den alten Android Versionen war es möglich Maps zu nutzen aber Places, Latitude etc. zu deinstallieren - der interne Speicher wird dadurch regelrecht zugemüllt
- für weitere Apps muss man erst andere Apps deinstallieren
- ständig laufen irgendwelche Programme im Hintergrund, obwohl man diese beendet hat
WebOS
-
Vorteile:
- guter Browser
- sehr gute Synchronisation mit so ziemlich allem was man finden kann
- das Display ist sehr angenehm, weil selbst bei direkter Sonneneinstrahlung der Text gut lesbar ist. Der Hintergrund wird dann leicht grau und man hat das Gefühl als würde die Schrift darüber schweben, wie zwei Schichten die übereinander liegen.
- pReader App mit der man txt, palm doc, azw, html etc. betrachten kann, das Gute daran ist der Autoscroll und dass man den Hintergrund auf Schwarz stellen kann
- sehr guter Email Client, den man mit jedem Provider nutzen kann, was bei Android etwas anders gehandhabt wird. Wenn man nicht Google Mail verwendet, dann muss man sich mit den eher schlechten Mail Apps zufrieden geben
- die Handhabung durch Wischbewegungen zum Schließen oder Löschen ist genial; noch nie hat man sich so über Spam gefreut, den man mit einem kurzen Wischer nach rechts im Mailclient beseitigt
- die Kamera macht selbst bei schlechtem Licht relativ gute Bilder (die Milestone Kamera, liefert nicht einmal bei optimalen Verhältnissen passable Bilder)
- durch den Touchstone wird das Laden noch leichter und man kann dadurch den Präsentations Modus verwenden
- Programme können geschlossen werden und laufen nicht im Hintergrund weiter
- kein Platzproblem bei Apps, weil es einen großen Speicher gibt
- einfach drauflos Tippen ohne Programme starten zu müssen, WebOS zeigt dann die Ergebnisse an
-
Nachteile:
- WebOS ist relativ nackt am Anfang, man muss sich erst Patches über Preware installieren
- keine virtuelle Tastatur
- keine Tastaturbeleuchtung nach Update zu 2.1 (erst durch Patch)
- mache Buchstaben und Zeichen sind mit der Umschalttaste schlecht einzugeben (z.B. ä, ß )
- Akku hält fast nur einen Tag, wenn das Netz wechselhaft ist, dann kann der Akku auch schon mal nach einem halben Tag leer sein. Warum auch immer… vielleicht wird dann zu oft nach einem Netz gesucht
- wichtige Einstellungen können nicht gemacht werden z.B. GSM (nur 2G oder komplett ausschalten); nicht jeder hat einen Datentarif und will nur Wlan nutzen
- Ein Einstellungsmenü gibt es nicht nur ein paar Programme z.B. Wlan, Töne, Bildschirm… etc.
- zwar kann man einiges mit den Patches über PreWare lösen, aber die Akkulaufzeit wird dadurch noch schlechter
Zusammenfassung:
Das Android System hinterlässt einen ausgereiften Eindruck und man kann es mit vielen brauchbaren Apps „aufgerüstet“. Ein Teil der Probleme, die ich mit dem Milestone habe sind bei anderen Android Smartphones nicht gegeben. Die Handhabung vom Pre Plus ist genial und mach Spaß, leider hat man das Gefühl, dass das WebOS noch eine Baustelle ist, weil man erst Preware installieren muss, um die nötigen Patches etc. zu bekommen.
KO Kriterien:
Bei Akkulaufzeit, Apps und Einstellmöglichkeiten hat Android eindeutig die Nase vorne, was etwas schade ist, weil man das Pre trotz seiner Macken schnell liebgewinnt. Hoffen wir, dass HP die nötigen Impulse setzt, dass das WebOS in Zukunft mehr überzeugen kann.
Black Stone Cherry – Between the Devil & the Deep Blue Sea
Samstag, 11. Juni 2011 | 13:21 | ghostDie Musiker aus Kentucky, klingen auf ihrem neuen Album „Between the Devil & the Deep Blue Sea“ weniger southern, weil statt dem Blues eher Pop- Rock Elemente Einzug erhielten. Klangen die Musiker auf ihren vorherigen Alben noch etwas kantiger hat man das Gefühl, dass sie für das Radio etwas zurecht gebürstet wurden. Alles hört sich so schön gerade und mainstream an.
Letzte Woche bei Rock im Park haben Black Stone Cherry vor All That Remains gespielt, was im Vorfeld Zweifel schürte, ob das gut geht. BSC teilte aber ordentlich aus und es gab reichlich auf die Ohren, es klang um Welten härter als auf ihren Alben. Hätte man so gar nicht erwartet und war ziemlich überraschend, aber Live sind die Gesetzte eben etwas anders.
Wer eine eingängige Rockscheibe sucht ist bei „Between the Devil & the Deep Blue Sea “ genau richtig, denn die ist so geschmeidig, die fließt gleich mit Cover ins Ohr.